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Das sollten Sie über das Airbnb Mietrecht wissen

Das sollten Sie über das Airbnb Mietrecht wissen

Egal ob Sie ein Neuling im Ferienvermietungsunternehmen sind oder schon etwas erfahrener, wenn Sie Ihre Ferienwohnung auf Airbnb vermieten möchten, sollten Sie sich auf jeden Fall über das Airbnb Mietrecht informieren.  Denn immerhin ist nicht alles beim Vermieten Ihrer Ferienwohnung erlaubt. Ob Sie eine ganz Wohnung oder nur einzelne Zimmer vermieten spielt auch je nachdem eine Rolle. Das generelle Mietrecht, das Sie eventuell schon kennen, kann je nach OTA variieren. Egal wie, müssen Sie sich an einige Regeln halten.

Was genau beim Airbnb Mietrecht anders ist und auf was Sie alles achten müssen, finden Sie in diesem Artikel heraus. Also bleiben Sie dran!


Was ist das Airbnb Mietrecht?

Das Mietrecht ist eines der umfassendsten Rechtsgebiete in Deutschland. Es ist im Bürgerlichen Gesetzbuch festgehalten und regelt die Rechte von Mietern und Vermietern im Streitfall. Das Mietrecht enthält unter anderem Gesetze zur Vertragsauflösung, Miete und Nebenkosten. Die meisten Vermieter sind sich des Deutschen Mietrechts bewusst, aber was hat es mit dem Airbnb Mietrecht auf sich?

Was ist das Airbnb Mietrecht?

Bei der Vermietung über Airbnb handelt es sich um eine Untervermietung der eigenen Ferienwohnung. Als Mieter benötigen Sie also immer die Erlaubnis Ihres Vermieters. Daher müssen Sie den Gastgeber vorher fragen und am besten eine schriftliche Erlaubnis zur Untervermietung von Airbnb einholen.

Wer darf eine Ferienwohnung auf Airbnb vermieten?

Grundsätzlich kann jeder der Eigentümer einer Ferienwohnung ist über Airbnb verschiedenste private Unterkünfte vermieten. Das Positive daran ist, dass die Registrierung völlig kostenlos ist. Allerdings sollten Sie als Gastgeber die Mindestanforderungen wie beispielsweise die Bereitstellung einer Grundausstattung an Bettwäsche, Handtüchern, Seife usw. erfüllen. Zudem können Sie durch eine schnelle Reaktionszeit bei der Kontaktaufnahme mit Ihren Kunden punkten. Dies kann Ihnen dabei helfen, dass Ihre Ferienwohnung mehr Sichtbarkeit erhält und somit Ihre Unterkunft einfacher von potenziellen Gästen gefunden werden kann. Am besten informieren Sie sich bei Airbnb über die weiteren Qualitätsstandards für Gastgeber.

Ferienwohnung auf Airbnb vermieten

Bedenken Sie, dass verschiedene Menschen verschieden Bedürfnisse haben, die der Vermietung Ihrer Ferienwohnung bestenfalls berücksichtigen werden sollten, genauso wie die Haussicherheit der Gäste. Außerdem gelten in manchen Gemeinden das Zweckentfremdungsverbot, die Ihnen bei der Dauer der Vermietung Ihrer Unterkunft einen Strich durch die Rechnung machen konnten. Beispielsweise darf man über Airbnb in verschiedenen Städten seine Wohnung nicht mehr als eine bestimmte Wochenanzahl im Jahr untervermieten.

Falls Sie jedoch einen von denen sind, die Ihre Ferienwohnung weitervermieten, dann beachten Sie, dass Sie laut § 540 Abs. 3 BGB eine genaue und aktuelle Genehmigung des Vermieters brauchen. Die Erlaubnis im Mietvertrag festzulegen reicht hier nicht!

Welche Regeln gibt es noch zu beachten?

Eine der wichtigsten Regeln bei der Ferienvermietung ist: Kennen Sie Ihre Regeln.

Je nach Stadt oder Gemeinde können die bestimmten Regeln zu Vermietung von einer Ferienwohnung andern. Informieren Sie sich also vor dem Vermieten genauestens und finden Sie heraus, was erlaubt ist und was Sie lieber sein lassen sollten. Wir haben für Sie die wichtigsten Aspekte zusammengefasst.

Ab wann muss man Steuern zahlen?

Als Vermieten und Gastgeber der eigenen Ferienwohnung freut man sich natürlich über die Einnahmen. Aber ab wann muss man eigentlich Steuern zahlen? Wenn Sie Ihre Unterkunft privat vermieten, müssen Sie die Einnahmen beim Finanzamt angeben und das Zahlen von Steuern kann man nicht vermeiden. Es gibt allerdings verschieden Ausnahme wie zum Beispiel für Vermieter von kurzfristigen Vermietungen oder Hobby Vermieter.

Ab wann muss man Steuern zahlen

Auch Mieteinnahmen über Airbnb und ähnliche Plattformen müssen versteuert werden. Sofern es sich um eine Vermietung zu Ferienzwecke handelt, gilt eine zusätzliche Umsatzsteuer. Laut § 12 Abs. 2 UStG muss der Steuersatz von 7% im Voraus von den Gästen eingezogen werden und muss beim zuständigen Finanzamt eingereicht werden. Zudem sind noch weite Steuern fällig, die je nach Fall variieren können. Informieren Sie sich also auch auf dem Steuergebiet, bevor Sie eine Unterkunft vermieten und Einnahmen erzielen.

Egal wie sind Sie als Vermieter in jedem Fall dazu verpflichtet, die Informationen eines jeden Gastes in Form von einem Meldeschein oder auch Meldezertifikat genannt, aufzubewahren.

Unterschätzen Sie die Finanz­ämter nicht

Nehmen Sie die Finanzämter nicht auf die leicht Schulter, den die Behörden überwachen auch das Internet zunehmend auf Möglichkeiten zum Geldverdienen. So forderte das Bundeszentralamt für Steuern im Frühjahr 2018 Airbnb auf, Gastgeberdaten herauszugeben. § 50e Einkommensteuergesetz (EStG) regelt die strafrechtlichen Folgen der Vermietung über Airbnb. Wenn Sie eine ausstehende Steuererklärung haben, sollten Sie sofort Ihre jährlichen Mieteinnahmen angeben. Dabei wird jeweils der Jahresgewinn der Kurzzeitvermietung klar ausgewiesen, denn neben den Einnahmen kommen für Sie als Gastgeber noch Ausgaben hinzu, wie die anteilige Miete der Wohnung inklusive Airbnb-Gebühren oder Reinigungsgebühr.

Wer regelt die Gesetzgebung? Die Gesetzgebung ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Durch das Zweckentfremdungsverbot in verschiedenen Städten wird das Gesetz noch etwas komplizierter.

Gehen Sie auf Nummer sicher

Jetzt wissen Sie, was Sie bei dem Mietrecht von Airbnb beachten müssen. Falls Sie mehr über die Richtlinien von Airbnb erfahren möchten, dann schauen Sie doch gerne in unserem Airbnb-Leitfaden vorbei.


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