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Lohnt sich eine Ferienwohnung als Kapitalanlage?

Lohnt sich eine Ferienwohnung als Kapitalanlage?

Wer träumt nicht von einem Häuschen im Grünen, einem schicken Wohnung mit Blick aufs Meer oder einem gemütlichen Domizil, das zum Urlaub machen einlädt? Selbstverständlich sehnen wir uns regelmäßig nach Urlaub und Entspannung. Dabei müssen wir aber nicht zwangsweise eine Ferienwohnung mieten. Wer die Möglichkeit hat, kann in eine eigene Ferienwohnung investieren.

Überlegen Sie vielleicht bereits, ob es sich für Sie lohnt in eine Ferienimmobilie als Kapitalanlage zu investieren? Dann gibt es im Voraus einige Punkte, die Sie in jedem Fall bedenken sollten, bevor Sie einen solchen Schritt wagen und die finale Entscheidung treffen. Ob sich eine Ferienwohnung als Kapitalanlage lohnt, erläutern wir Ihnen im Folgenden.

Grundsätzlich gilt zunächst zu bedenken, dass sich die Welt der Ferienwohnungen in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Interessierte kaufen meistens nicht mehr dort, wo sie selber gerne Urlaub machen, sondern achten bei der Lage der Wohnung vor allem darauf, ob sich eine Wohnung an dem gewählten Standort später auch gut vermieten lässt. Doch wann lohnt sich eine solche Investition wirklich? Wann lohnt sich eine Ferienwohnung als Kapitalanlage? Was für eine Rendite können Sie erwarten? Welche Kosten und Aufwände sind zu bedenken? Und ist der Kauf einer Ferienwohnung oder Mietwohnung tatsächlich eine sichere Geldanlage? In diesem Artikel bekommen Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Ferienwohnung als mögliche Kapitalanlage.


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Ferienwohnung als Kapitalanlage kaufen: Lohnt es sich oder nicht?

Wenn Sie darüber nachdenken mit einer Immobilie, die Sie bereits besitzen, in die Ferienvermietung einzusteigen, könnten sich die anfänglichen Kosten summieren, da Sie Ihr Haus möglicherweise umgestalten, renovieren und neu dekorieren müssen. Darüber hinaus müssen Sie aber auch die Ausgaben bedenken, die Ihnen die Gemeinde für ein solches Vermietungsgeschäft berechnet . Weiter ist es ratsam von Beginn an die anfallenden Kosten für den Erhalt aller notwendigen Geschäftslizenzen, mögliche Marketing- und Werbekampagnen und vieles mehr einzukalkulieren.

Investition ferienimmobilien

Doch wie sieht es aus, wenn Sie zunächst die Investition in Ferienimmobilien in Betracht ziehen? Der Kauf einer Immobilie und ihre Umwandlung in eine Ferienunterkunft ist ein nicht zu unterschätzendes Projekt. Denn zusätzlich zu den bereits erwähnten Kosten müssen Sie in diesem Fall eine Rendite für Ihre Investition erzielen und die richtigen Entscheidungen für die Zukunft Ihres Unternehmens treffen.

Und natürlich ist die Investition in eine teure Zweitimmobilie immer auch mit Risiken verbunden. Zudem müssen die lokalen Gesetze und Vorschriften teils noch vollständig an die Bedürfnisse dieser neuen Art von Unternehmen angepasst werden. Andererseits gibt es jedoch auch eine Vielzahl von Vorteilen und Vergünstigungen, die mit dem Besitz einer Ferienunterkunft verbunden sind.

Vor- und Nachteile von Investitionen in Ferienimmobilien

Wer in Ferienimmobilien investieren möchte, darf sich freuen, dass ihn oder sie hierbei zahlreiche Vorteile und lediglich einige Nachteile erwarten. Welche dies im Detail sind, zeigen wir Ihnen in diesem Abschnitt.

Vorteil: Sie können ein regelmäßiges und stabiles Einkommen erzielen

Wenn Sie sich fragen sich, ob Sie mit einer Ferienvermietung Geld verdienen können, werden Sie sich über diese Antwort besonders freuen. Denn, ja, wer in Ferienimmobilien investieren möchte, kann Geld verdienen. Viele Menschen steigen zunächst in die Branche ein, um ihre Immobilie zu Beginn nebenbei zu vermieten. Nach und nach entscheiden sich jedoch viele Personen dazu diese Aktivität zu ihrem Vollzeitjob zu machen. Doch wie hoch sind die durchschnittlichen Einnahmen? Lohnt sich beispielsweise ein Ferienhaus als Kapitalanlage?

Da die Einnahmen je nach Objekt, Standort und Ausstattung variieren, hat Airbnb einen Rechner entwickelt, mit dem Sie spielerisch herausfinden können, wie viel Sie mit Ihrer Ferienwohnung verdienen können. Unter Angabe tatsächlicher Werte bekommen Sie dann schnell ein Gefühl dafür, ob sich Ihre Ferienwohnung als Renditeobjekt eignet oder nicht. Wichtig ist dabei jedoch stets im Hinterkopf zu behalten, dass der Kauf einer Ferienwohnung nicht als sichere Geldanlage gewertet werden kann. Stattdessen handelt es sich hierbei um eine unternehmerische Investition, die entsprechend mit Chancen und Risiken verbunden ist.

Nachteil: Die Verwaltung eines Mietobjekts kann sehr zeitaufwändig sein

Wenn Sie sich dazu entscheiden in eine Ferienwohnung als Kapitalanlage zu investieren, sollten Sie sich bewusst machen, dass Sie damit ein neues Geschäft beginnen das viel Zeit mit sich bringen kann. Damit dieses Geschäft rentabel für Sie ist, gibt es jede Menge Herausforderungen und Verantwortlichkeiten. Insbesondere für Einsteiger und Unerfahrene auf dem Gebiet der Ferienvermietung beginnt nun eine arbeitsreiche Zeit die , in der Sie sich neu organisieren müssen und unter Umständen gerade zu Beginn noch nicht effizient genug sind.

Um all die anfallenden Aufgaben und Herausforderungen zu meistern, die mit einem Ferienhaus einhergehen, das als Kapitalanlage genutzt wird, kann sich insbesondere die Nutzung entsprechender Software lohnen. Eine solche Software für die Ferienvermietung kann Sie und Ihre Gäste im wahrsten Sinne des Wortes retten.

Ganz gleich, ob Sie eine Software für die Verwaltung von Ferienunterkünften, Ferienhäusern oder Villen suchen, mit diesen Tools sparen Sie Zeit und vervielfachen fast automatisch Ihre Buchungen. Erstellen Sie darüber hinaus Ihre eigene buchbare Ferienhaus Website, automatisieren Sie die Gästekommunikation und machen Sie Ihr Geschäft wirklich zu Ihrem eigenen. Lodgify bietet Ihnen hierfür eine Reihe hilfreicher Tools und unterstützt Sie unter anderem mit modernen Ferienwohnung Homepage Designs.

Zudem können Sie mit einem geeigneten Channel Manager für Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus Ihre Kalender, Preise und Buchungen von Ihrer Website, sowie den wichtigsten Inseratseiten auf einer einzigen Plattform synchronisieren.

Wer also noch zögert in ein Ferienhaus als Kapitalanlage zu investieren, weil die Flut an Aufgaben nicht zu bewältigen zu sein scheint, sollte sich über geeignete Software Lösungen informieren. Machen Sie keine Anfängerfehler und investieren Sie rechtzeitig in ein bewährtes Tool, das Sie bei der Verwaltung Ihrer Ferienwohnung unterstützt. So umgehen Sie nicht nur Stress, Doppelbuchungen und möglichen Ärger mit Ihren Gästen, sondern beginnen Ihr neues Geschäft gleich zu Beginn richtig.

Vorteil: Sie können Ihre Ferienwohnung abschreiben

Besitzer von Ferienwohnungen und Ferienhäusern in Deutschland können unter gewissen Umständen Inventar, Möbel, usw. steuerlich abschreiben, um den natürlichen Wertverlust der Immobilie auszugleichen. Daher lohnt es sich, sich noch vor einer geplanten Investition in Ferienimmobilien über geltende steuerliche Aspekte zu informieren.

Sobald Ihre Immobilie für Gäste zur Vermietung zur Verfügung steht, können Sie dann mit der Abschreibung beginnen. Auf diese Weise können Sie die Kosten für den Erwerb und die Verbesserung Ihrer Immobilie über die gesamte Nutzungsdauer abschreiben. Was im Detail wie abgeschrieben werden kann, können Sie unterdessen in den sogenannten AfA Tabellen (Abschreibungen für Abnutzungen) auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums. nachlesen.

Airbnb Steuererklräung

Alternativ haben Sie mit unserem kostenlosen Abschreibungsrechner für Ferienimmobilien jedoch auch die Möglichkeit Ihre potenzielle Abschreibung im Handumdrehen zu berechnen. Und das noch bevor Sie in eine Ferienimmobilie investieren!

Nicht nur können Sie Ihre Ferienwohnung abschreiben sonder Sie können zusätzlich einige Ausgaben und Steuern absetzen. Die meisten Menschen, die über eine Investition in eine Ferienimmobilie nachdenken, sind sich nicht darüber im Klaren wie viele Ausgaben sie jährlich absetzen können. So können nicht selten Reparaturkosten, Verwaltungskosten, Versicherungen, Marketing- und Werbeausgaben, sowie Anschaffungskosten steuerlich abgesetzt werden.

Gleichzeitig müssen Sie in Deutschland erst dann ein Gewerbe für Ihre Ferienimmobilie anmelden, wenn Sie einen jährlichen Gewinn von mehr als 24.500€ erwirtschaften. Sollte der reine Ertrag aus Ihrem Ferienvermietung Geschäft dann über dem geltenden Freibetrag liegen, müssen Sie eine Gewerbesteuer entrichten. Auch hier gilt, lassen Sie sich rechtzeitig von einem fachkundigen Steuerexperten beraten.

Nachteil: Sie müssen möglicherweise hohe Kreditzinsen leisten

Wer neben einer Eigentumswohnung in eine Ferienwohnung als Kapitalanlage investieren möchte, benötigt nicht selten einen entsprechenden Kredit. Um hierbei jedoch die Kreditzinsen möglichst gering zu halten, sodass die Investition auch langfristig rentabel bleibt, sollten Sie über ausreichend Eigenkapital verfügen. Im Idealfall lassen Sie sich diesbezüglich von einem Finanzexperten beraten.

Darüber hinaus sollten Sie grundlegende Aspekte bedenken, damit Ihre Wunschimmobilie am Ende auch als Ferienimmobilie vermietet werden kann. Denn für eine gewerbliche Vermietung von Ferienimmobilien in Deutschland müssen einige Voraussetzungen gegeben sein. So muss die besagte Immobilie beispielsweise in einem Gebiet liegen, in dem die gewerbliche Vermietung von Ferienimmobilien grundsätzlich legal ist. Zudem muss die Immobilie auch aus baugewerblicher Sicht für eine Ferienvermietung zugelassen sein. Informieren Sie sich daher rechtzeitig bei der lokalen Gemeinde oder beim zuständigen Bauamt, um spätere Ärgernisse zu vermeiden.

Was Sie vor einer Investition in eine Ferienwohnung beachten sollten

Das Szenario von einer eigenen Ferienwohnung, einem zusätzlichen Einkommen und einem zweiten Standbein ist verlockend. Doch lohnt sich eine Ferienwohnung als Kapitalanlage? Bevor Sie sich für die Investition in eine Ferienwohnung entscheiden, sollten Sie einige Dinge beachten. Denn Finanzexperten versichern, Rendite gibt es nur dann, wenn die Kalkulation stimmt.

Grundsätzlich gilt, dass sich eine Ferienwohnung als Kapitalanlage lohnt, wenn Preis, Lage, Ausstattung und laufende Kosten stimmen. Haben Sie also beispielsweise eine Ferienwohnung als Kapitalanlage an der Ostsee ergattert und schaffen es diese professionell zu vermarkten, kann die Rechnung aufgehen. In diesem Fall sind Renditen von zwei bis fünf Prozent möglich. Wichtig ist hierbei jedoch realistisch zu rechnen. Informieren Sie sich lokal wie häufig ähnliche Ferienobjekte im Schnitt vermietet werden und welche Preise dafür berechnet werden.

Unabhängig davon, ob Sie eine Ferienwohnung als Kapitalanlage in Betracht ziehen oder nicht, sollten Sie sich bereits im Vorfeld darüber Gedanken machen wie Sie die jeweilige Immobilie nutzen möchten. Planen Sie Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus auch privat zu nutzen? Wie häufig im Jahr möchten Sie Ihre Ferienimmobilie an Gäste vermieten und wie stellen Sie sich die damit einhergehende Verwaltung und Vermarktung vor?

Je nachdem wie Sie sich entscheiden, sollten Sie all diese Aspekte bei Suche und Kauf einer geeigneten Ferienimmobilie berücksichtigen. Was wünschen Sie sich und was können Sie sich leisten? Soll es beispielsweise eine Wohnung sein oder träumen Sie von einem Ferienhaus? Wünschen Sie sich einen Bungalow in einer Ferienanlage oder ein individuelles Häuschen? Wichtig ist hierbei auch zu bedenken, wie Sie Ihre Ferienimmobilie später verwalten möchten. Wer stets persönlich vor Ort sein möchte, kann sich durchaus für ein einzelnes Objekt entscheiden. Wer hingegen seine Gäste nicht persönlich empfängt, könnte von einer bereits bestehenden Verwaltung in einem Ferienkomplex profitieren. Aber auch das Engagieren eines individuellen Verwalters kann eine Lösung sein.

Ferienwohnungen mit Panoramafenstern mit Blick auf den Ozean

Damit sich eine Ferienwohnung als Kapitalanlage lohnt, sollten Sie besonders die Lage der jeweiligen Immobilie beachten. Wer eine Ferienwohnung als Kapitalanlage kaufen möchte, sollte sich daher in die Lage möglicher Gäste versetzen. Welche Annehmlichkeiten sind besonders gefragt? Was schafft Mehrwert?

Liegt die Wohnung beispielsweise in einer besonders gefragten Gegend? Handelt es sich zum Beispiel um eine Ferienwohnung in der Eckenförder Bucht? Gibt es Sehenswürdigkeiten, Schwimmbäder, Golfplätze, Einkaufsmöglichkeiten oder ähnliches in nächster Nähe? Je mehr Attraktionen sich in unmittelbarer Nähe Ihrer Wunschimmobilie befinden, desto größer sind Ihre Chancen die Auslastung der Ferienwohnung auch über die normalen Saisonzeiten zu gewährleisten und Gäste anzulocken.

Zeitgleich gilt jedoch, dass Sie überteuerte Touristenhochburgen für Ihre Investition meiden sollten. In diesen Gegenden steigen nicht nur die Preise für eine Ferienimmobilie, sondern Sie stehen einem teils enormen Konkurrenzkampf gegenüber. Nicht selten ist der Vermietungsmarkt in solchen Regionen bereits übersättigt, sodass es zu einer enormen Herausforderung werden kann, die eigene Ferienimmobilie zu vermarkten. Darüber hinaus gilt hier, dass die überteuerten Immobilienpreise die mögliche Rendite Ihrer Investition mindern, sodass Sie Ihre Investition über eine reine Vermietung kaum zurückgewinnen können.

Schließlich sollten Sie noch bevor Sie in eine Ferienimmobilie investieren mögliche Einnahmen und Ausgaben im Detail berechnen. Bleiben Sie dabei realistisch. Informieren Sie sich über die Einnahmen und Auslastung ähnlicher Objekte, sowie geltende Steuern und Abgaben. Bedenken Sie Betriebs- und Vertriebskosten, sowie Renovierungs- und Instandhaltungskosten so genau wie möglich, um eine Antwort auf die Frage, ob sich eine Ferienwohnung als Kapitalanlage lohnt, zu bekommen. Bei dieser Rechnung sollten Sie außerdem mögliche Kosten berücksichtigen, die mit dem Kauf der Immobilie selbst einhergehen, wie zum Beispiel Kredit- oder Darlehenszinsen. Um hierbei Kosten möglichst gering zu halten, lohnt es sich den Kauf einer Ferienwohnung mit möglichst viel Eigenkapital zu tätigen.

Mit welchen Kosten sollte man beim Kauf einer Ferienwohnung rechnen?

Ganz egal warum Sie eine Ferienwohnung kaufen, zuzüglich zum eigentlichen Kaufpreis werden immer auch Nebenkosten auftauchen. Bedenken Sie dies also vor dem Kauf und rechnen Sie mit weiteren Kosten für die Grunderwerbssteuer, den Notar, Gerichtskosten für den Grundbucheintrag, Maklerprovisionen, Kosten für ein eventuelles Gutachten der Immobilie und natürlich die Kosten für die Finanzierung, falls Sie diese nicht direkt mit Eigenkapital selbst übernehmen können.

Grunderwerbssteuer: Je nach Bundesland fällt hier ein unterschiedlicher Prozentsatz an, doch Sie sollten immer damit rechnen, auf den Kauf der Immobilien Steuern in Höhe von 3 bis zu 6% (z.B. in Berlin) zahlen zu müssen.

Notarkosten: Für die Kaufabwicklung werden Sie die Unterstützung eines erfahrenen Notars brauchen, der den Kaufvertrag beglaubigen kann und sich zum Beispiel auch um den Eintrag der Ferienimmobilie ins Grundbuch kümmern kann. Hierfür sollten Sie in etwa mit 1,5% des Kaufpreises Ihrer Wunschimmobilie rechnen.

Gerichtskosten: Gerichtskosten fallen an, wenn Sie das zu kaufende Haus im Grundbuch eintragen lassen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 0.5% des Kaufwertes.

Maklerprovisionen: Beim Kauf einer Immobilien mit der Hilfe eines Maklers sollten Sie auch die Courtage, die Maklergebühr, einkalkulieren. In jedem Bundesland fällt hier die zu erwartende Provision anders aus, grob sollten Sie mit einem Betrag zwischen 3 und 6% des Kaufpreises rechnen.

Kosten für ein Gutachten: Vor dem Kauf der Immobilie, besonders, wenn Sie ohne Makler agieren, kann es sinnvoll sein ein unabhängiges Gutachten einzuholen. Die Preise variieren je nach Region, Immobilie und Anbieter.

Finanzierungskosten: Wenn Sie ein Darlehen aufnehmen, dürfen Sie in Ihrer Preisberechnung natürlich nicht die anfallenden Kosten bzw. extra Posten wie Versicherungen außen vorlassen. Diese lassen sich nicht pauschalisieren, da sie von der jeweiligen Situation abhängen.

Marketing kosten: Sobald Sie in eine Immobilie investiert haben, sollten Sie einen Marketingplan erstellen. Wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, lesen Sie sich die Marketing-Leitfäden und Tipps von Experten aus aller Welt durch. Zusätzlich können diese helfen Marketing kosten zu sparen oder sogar kostenlos zu bewerben.  Nur so bauen Sie gleich zu Beginn ein erfolgreiches Geschäft auf.

Übersicht der Kosten für den Betrieb der Ferienwohnung

Abschließend möchten wir noch einmal die wichtigsten Kosten auflisten, die auf Sie als Eigentümer und Verwalter einer Ferienwohnung zukommen. Dazu zählen:

  • Abschreibungen für Kaufpreis und für das Mobiliar
  • Betriebskosten
  • Reinigungskosten
  • Instandhaltung & Wartung
  • Laufende Kosten, wie z.B. Internetanschluss
  • Kosten für Homepage oder FeWo-Software
  • Kosten für Inserate und Marketingmaßnahmen
  • Provisionsgebühren bei Buchungen oder Onlineportalen
  • ggf. Vermittlungskosten
  • ggf. Personalkosten
  • ggf. Umsatzsteuer
  • ggf. Gewerbesteuer

Wie sieht der aktuelle Ferienwohnungsmarkt 2022 aus?

Laut McMakler, einem Experten wenn es um die Vermietung und den Verkauf von Immobilien geht, wird die Investition in eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus auch heute noch positiv bewertet. Obwohl die Anfrage stetig steigt – die Rate derer, die Ferienhäuser kaufen, wächst jedes Jahr um ca. 8% – bleibt es ein interessantes Geschäft, das mit Chancen und Risiken verbunden ist.

Neben einer stabilen Einlage, zusätzlichen möglichen Mieteinnahmen und einer Sicherheit auch in Anbetracht der aktuellen Möglichkeiten zur Rentenvorsorge, bietet der Kauf einer Ferienwohnung auch den Vorteil, diese selbst nutzen zu können. Ob sich die Investition in Ferienimmobilien jedoch lohnt, entscheidet der Einzelfall. So müssen hier Faktoren wie auch persönliche Interessen und Wünsche im Detail berücksichtigt werden.

Derweil aktuell gerade in Deutschland zahlreiche Personen nach alternativen Anlageformen suchen, kann die Investition in Ferienimmobilien grundsätzlich lohnend sein. Dennoch lassen sich unterschiedliche Ferienimmobilien unterscheiden, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und sich entsprechend nicht allgemein als sichere und risikofreie Geldanlage eignen. So raten Experten aktuell besonders von Investitionen in riskante Immobilienprojekte oder Anlagen im Ausland ab. Positiv wird hingegen die Investition in private Ferienimmobilien in Deutschland gewertet, die individuell oder über einen Verwalter an Gäste vermietet werden. In diesem Fall profitieren Käufer zudem davon zahlreiche Ausgaben und Kosten im Inland steuerlich absetzen zu können.

Folgende Punkte sollten Sie jedoch unbedingt beachten, wenn Sie darüber nachdenken eine Ferienwohnung als Kapitalanlage zu erwerben:

Kreditaufnahme und Tilgung berechnen

Das Risiko bei einer Immobilie als Investitionsobjekt ist die hohe Summe, da man nicht kleine Beträge sondern eine Menge Geld an eine Investition bindet. Die meisten haben die für einen Immobilienkauf notwendigen Ersparnisse nicht einfach zu Hause herumliegen und müssen sich Geld bei einer Bank leihen. Dabei fallen aber auch Zinsen und Tilgung an – diese sollten auf jeden Fall bedacht und mit berechnet werden, wenn es um die Auswahl eines Immobilienobjekts geht.

Bei der klassischen Investition in Wertpapiere oder Aktien streuen Sie Ihr Risiko, dies können Sie in der Regel bei einer Ferienwohnung nicht tun. Neben der Tilgung und Zinsen spielt hier also auch ein mentaler Faktor eine Rolle.

Hohe Mieteinnahmen statt Selbstnutzung

Eine Ferienimmobilie lohnt sich finanziell nur, wenn Sie diese auch vermieten und das heißt im Umkehrschluss möglichst wenig selbst nutzen. Da müssen Sie sich bewusst machen, was Sie sich von der Wohnung erhoffen – selbst entspannte Tage am Strand oder eher hohe Mieteinnahmen.

Der Maklerverband IVD hat sich dieser Thematik angenommen und berechnet, dass sich die Investition in eine FeWo dann lohnt, wenn Sie es schaffen diese 17 Wochen im Jahr zu vermieten. So sind Ihre Mieteinnahmen höher als die Kosten für die Kreditaufnahme, die Tilgung und den Unterhalt der Wohnung.

Der richtige Mietpreis

Sie können Ihre Investition nur dann durch Mieteinnahmen finanzieren, wenn Sie den richtigen Übernachtungspreis für Ihr Objekt finden. Bedenken Sie hierbei den Markt, den Wettbewerb, die Saisonalität aber berücksichtigen Sie auch die eigenen Kosten und bedenken Sie möglichen Leerstand, den Ihre Mieteinnahmen auch abfedern sollten.

Den Mietpreis können Sie basierend auf den Werten Ihrer Konkurrenz und der Position am Markt festmachen – bedenken Sie aber auch, dass dieser Preis flexibel ist. Eine hochwertig ausgestattete Wohnung erzielt sicherlich höhere Mietpreise als eine ganz einfache Ferienwohnung. Je nach Lage können Sie durch eine besondere Ausstattung auch die Nebensaison abgreifen.

Um Ihren Mietpreis optimal anzupassen, können Sie auch verschiedene Tools, wie beispielsweise Pricelabs, nutzen. Diese helfen Ihnen dabei, die Preise dynamisch festzulegen, anhand verschiedener Faktoren, wie z.B. Konkurrenz und Auslastung. So können Sie Ihre Mieteinnahmen maximieren.

Ausgaben durch häufige Nutzung und Instandhaltung

Im Vergleich zu einer Mietwohnung muss eine Ferienwohnung stets aktualisiert werden. Jeder neue Mieter möchte eine wunderschöne Wohnung vorfinden. Deshalb müssen Sie viel tun, um die Wohnung in Schuss zu halten. Aber auch Neuerungen zu den aktuellsten Technologien, wie z.B. Smart-locks, müssen hier berücksichtigt werden.

Legen Sie also ein extra Budget an für Anschaffungen, möglichen Verschleiß und notwendige Instandhaltung beiseite und berechnen Sie diese Kosten auch schon zu Anfang der Evaluation der Immobilie.

Für eine bessere Einschätzung der auf Sie zukommenden Kosten können Sie auch regionale Verwalter von Ferienunterkünften kontaktieren und nachfragen, welche Wartungen am häufigsten anfallen. Je nachdem wo sich Ihre Unterkunft befindet, kann es zum Beispiel auch zu wetterbedingter Instandhaltung kommen. Denken Sie dabei an Ferienwohnung am Meer, an  einem See oder  in den Bergen.

Eigener Aufwand und Mitarbeiter

Eine FeWo vermietet sich nicht von alleine. Wenn Sie den Kaufpreis und die mögliche Rendite berechnen, sollten Sie also auch Ihren eigenen Arbeitsaufwand für die Vermarktung, Reinigung und den Kontakt mit Gästen bedenken oder gegebenenfalls die Kosten einer Agentur oder einer/s Mitarbeiters/in einkalkulieren. Nur so bekommen Sie den vollen Überblick und können im Detail die wahrscheinliche Rendite Ihrer Ferienimmobilie berechnen.

Bedenken Sie dabei nicht nur Personalkosten, sondern auch Kosten, die durch die Nutzung anderer Portale wie z.B. Airbnb Provisionen oder Diensten wie beispielsweise einem professionellen Fotografen, etc. entstehen.

Mietpreise im Vergleich zu Kaufpreisen

Bei der Frage, ob es sich lohnt eine Ferienwohnung zu kaufen oder zu vermieten, müssen einige Faktoren beachtet werden. Besonders die Tatsache, dass die Kaufpreise schneller steigen als die Mietpreise, ist dabei wichtig und sicherlich auch für Sie keine Überraschung mehr. An sich ist dieser Unterschied verständlich, da Zinsen niedrig sind und sich Käufer mehr als Mieter leisten können. Allerdings ist die Grenze bald erreicht, denn diese Schere kann nicht länger weiter auseinander gehen. Wenn Sie in eine Wohnung zur Vermietung investieren, raten Experten nicht mehr als das 20-Fache der Jahresmiete für die Anlage zu zahlen. Nur so können Sie auch in absehbarer Zeit ein Plus mit Ihrer Investition erreichen.

Bei der Kapitalanlage in eine Ferienwohnung sieht es etwas anders aus – Die Risiken sind höher, da Sie die Vermietung stets erneut vornehmen müssen und höhere Instandhaltungskosten haben. Gleichzeitig sind aber auch die Gewinne deutlich höher, da Sie höhere Mieten erzielen können. Trotzdem ist die 20-Fache Faustregel ein guter Anfang, um eine Immobilie schnell bewerten zu können.

Im Allgemeinen empfiehlt es sich vor dem Kauf einer Ferienimmobilie eine detaillierte Kosten-Nutzen-Rechnung aufzustellen.

Wettbewerb und Lage vor Ort

Wenn Sie den Kauf einer Ferienwohnung in Betracht ziehen, sollten Sie sich vor allem die Lage vor Ort und den Wettbewerb anschauen.  Wo ist Ihre Wohnung gelegen? Auch wenn Sie in einem beliebten Ferienort liegt, kommt es auf den genauen Standort an. Ist das Meer vom Haus aus zu sehen? Gibt es gute Infrastruktur wie Busse, Autobahn oder Restaurants in der Nähe? Ist das Haus in einer ruhigen Zone gelegen, wo Familien ihre Kinder ruhig spielen lassen können? Liegt die Immobilie abseits der ausgetretenen Pfade, müssen Sie auch bedenken, dass Sie mehr Marketing- und Werbe Anstrengungen unternehmen müssen, um Gäste anzulocken.

Auch sollten Sie sich Überlegen an wen Sie Ihr FeWo Angebot künftig richten möchten und betrachten Sie die Anlage aus der Sicht Ihrer zukünftigen Besucher. Was wird Ihren Gästen besonders wichtig sein? Wichtig ist hierbei auch die Ausstattung Ihrer Ferienimmobilie zu berücksichtigen. Was schafft Mehrwert und hilft Ihnen sich von der Konkurrenz abzuheben? Wodurch können Sie eventuell höhere Mieteinnahmen erzielen?

ferienwohnung kaufen und vermieten

Sind diese Fragen geklärt, sollten Sie online gehen und nach bestehender Konkurrenz Ausschau halten – gibt es überhaupt eine Chance für Sie an dem gewählten Ort erfolgreich zu vermieten? Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass Sie eine gut ausgestattete Ferienwohnung für rund 150 Tage pro Jahr vermieten können. Wenn Sie eine Ferienwohnung als Kapitalanlage in Betracht ziehen, sollten Sie daher die vermietbaren Tage berechnen. Informationen hierzu erhalten Sie im Regelfall bei dem lokalen Tourismusverband oder der Gemeinde.

Wenn Sie nun jedoch ein besonderes Angebot schaffen, dass Gäste anlockt und einen unvergesslichen Aufenthalt verspricht, können Sie durchaus höhere Belegungsraten als 150 Tage im Kalenderjahr erreichen. Wichtig ist hierbei genau festzulegen, welche Gäste Ihre Ferienimmobilie mieten würden und welche Ausstattung sich insbesondere lohnt.

Die besten Orte um in Ferienimmobilien in Deutschland zu investieren

Urlaub in Deutschland steht aktuell hoch im Kurs. Daher lohnt sich die Investition in Ferienimmobilien jetzt besonders. Zudem gilt die Investition in Ferienimmobilien nicht selten als vergleichsweise sicher und rentabel oder inflationsgeschützt. Doch wo lohnt sich die Investition besonders? Analysen zeigen, dass sich nicht nur Ferienimmobilien in Deutschlands Großstädten, sondern auch Ferienwohnungen und -häuser in ländlichen Gebieten großer Beliebtheit erfreuen. Dabei sollten Sie Grundsätzlich jedoch Ihr Zielpublikum im Blick behalten. Im Folgenden stellen wir Ihnen fünf der beliebtesten Orte für Ferienimmobilien in Deutschland kurz vor.

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Nordseeinseln

Ob auf Sylt, Norderney oder Juist, die deutsche Nordsee lockt mit einem herrlichen Klima und traumhafter Natur zum Entspannen. Derweil insbesondere Sylt längt kein Insider-Tipp mehr ist, gibt es auch auf der beliebten Insel noch zahlreiche Investitionsmöglichkeiten. Alternativ bieten sich vergleichsweise günstige Investitionen in Ferienimmobilien auf den Nachbarinseln an.

In jedem Fall gilt es hierbei den Markt genauestens zu untersuchen, die Konkurrenz im Blick zu behalten und möglichst im Detail abzuschätzen, wie die eigenen Chancen liegen eine Ferienimmobilie erfolgreich zu vermieten und sich von Mitbewerbern abzusetzen.

Bayerische Seen

Der Bodensee ist und bleibt ein wahrer Publikumsmagnet in Deutschland. Doch Süddeutschland wartet mit weit mehr eindrucksvollen Reisezielen auf. Diese ermöglichen es Ihnen auch bei einem begrenzten Budget eine passende Ferienimmobilie zu finden und in das Ferienvermietungsgeschäft einzusteigen. Gleichzeitig verspricht das hohe Touristenaufkommen in dieser Region Deutschlands regelmäßige Buchungen und eine entsprechend attraktive Rendite.

Lüneburger Heide

Die Lüneburger Heide lockt fast das ganze Jahr über mit einem traumhaften Panorama. Unberührte Natur, herrliche Wanderwege und zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten ziehen Reisende aus ganz Deutschland in ihren Bann. Und derweil hier bereits zahlreiche Ferienimmobilien angeboten werden, besteht auch 2022 die Chance günstige Ferienimmobilien zu erstehen, die langfristig Rendite versprechen.

München

München selbst hat sich über die Jahre zu einem extrem teuren Pflaster entwickelt. Derweil die Immobilienpreise hier stetig steigen, ist der Markt extrem gesättigt. Eine Investition in der Innenstadt lohnt daher kaum. Dennoch zieht es Jahr für Jahr Tausende Touristen in die Bayerische Landeshauptstadt. Im Gegensatz zur Innenstadt kann sich entsprechend eine Investition in Ferienimmobilien in der Umgebung lohnen. In diesem Fall bieten Sie Ihren Gästen die Nähe zur Stadt, ebenso wie optimale Verbindungen zu den zahlreichen umliegenden Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen an.

Teutoburger Wald

Auch der Teutoburger Wald ist ein Publikumsmagnet. Besonders Outdoor Fans nutzen die zauberhafte Umgebung für ausgiebige Wanderungen, Radausflüge und den Kontakt mit der Natur. Und obwohl es sich hierbei um eines der beliebtesten Reiseziele innerhalb der Bundesrepublik handelt, lohnt sich die Investition in Ferienimmobilien auch weiter. Der Markt vor Ort ist noch längst nicht gesättigt und die Kaufpreise versprechen im Vergleich zu den durchschnittlichen Mieteinnahmen eine attraktive Rendite.

Häufige Fehler bei der Investition in Ferienimmobilien

Fehler gehören bei den meisten Geschäften gerade am Anfang leider dazu. Dennoch sind Fehler nicht selten ein enormes Ärgernis und sollten entsprechend vermieden werden. Informieren Sie sich stattdessen über die Herausforderungen, die mit der Vermietung von Ferienimmobilien einhergehen und lernen Sie aus den Fehlern derjenigen, die bereits seit längerem im Geschäft sind. Um Ihnen einen möglichst erfolgreichen Start in Ihr Ferienvermietungsgeschäft zu ermöglichen, haben wir im Folgenden acht Fehler aufgeführt, die Vermieter von Ferienunterkünften bereits gemacht haben.

1. Sie sind sich nicht sicher, ob es sich überhaupt lohnt zu investieren

Um herauszufinden, ob es sich lohnt, in eine Ferienunterkunft für Touristen zu investieren, müssen Sie zunächst einen Finanzplan aufstellen und dann ein tatsächliches Budget berechnen. Können Sie sich alle Ausgaben leisten? Experten empfehlen keinen Kredit aufzunehmen, der 30 % Ihres Einkommens übersteigt. Nur bringen Sie auch unvorhersehbare Ausgaben nicht aus dem finanziellen Gleichgewicht und es bleibt Spielraum für Dinge, die Sie gegebenenfalls vorher nicht einkalkuliert haben. Zudem sollten Sie bei allem Optimismus damit rechnen, dass Ihre Ferienimmobilie nicht sofort ausgebucht sein wird. Legen Sie daher einen Teil Ihres Budgets zur Seite, falls das Geschäft einige Monate Zeit braucht, um in Gang zu kommen.

2. Sie sind sich der zusätzlichen Kosten nicht bewusst

Wenn Sie in eine Zweitwohnung zur kurzfristigen Vermietung investieren, müssen Sie nicht nur den Preis für die Immobilie bezahlen. Es gibt auch zusätzliche Kosten, die anfallen. Dazu gehören Versicherungen, Buchhaltungskosten, Wertminderung, Zubehör, Möbel, Reparaturen, Instandhaltung usw. Darüber hinaus müssen Sie auch etwaige Lizenzen, Steuern und andere Gemeinschaftskosten berücksichtigen.

Die Region, in der Sie investieren, kann sich ebenfalls auf diese kauf bezogenen Ausgaben auswirken, also stellen Sie sicher, dass Sie einige Nachforschungen anstellen, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Informieren Sie sich bei der lokalen Gemeinde oder beim zuständigen Bauamt und berücksichtigen Sie alle möglichen Kosten bei Ihrer Kalkulation.

3. Sie kennen sich in der gewählten Gegend nicht aus

Wenn Sie wissen, wo sich Ihre Immobilie in Bezug auf Preis und Preis-Leistungs-Verhältnis befindet, können Sie strategisch vorgehen, Kosten und Preise planen. Stellen Sie sich einige Fragen, z. B.: Warum ist Ihr potentielles Objekt dreimal billiger als die Häuser der Nachbarn und berücksichtigen Sie diese Informationen bei Ihrer Entscheidung.

Wenn Sie eine Vorstellung von der Nachfrage in Ihrer Region haben und sich der Konkurrenz bewusst sind, können Sie eine fundierte und zukunftsorientierte Entscheidung treffen. Vielleicht sind Sie daran interessiert in einem anderen Bezirk zu kaufen oder einen Swimmingpool auf dem Grundstück zu bauen, um sich von Ihren zukünftigen Mitbewerbern abzuheben. Außerdem müssen Sie die Trends in der Ferienvermietungsbranche kennen und wissen, was die Gäste wünschen, damit Sie genau wissen, was Sie ihnen anbieten müssen, um erfolgreich zu sein.

4. Sie wissen nicht, wie Sie den Wert der Immobilie berechnen können

Es gibt viele Faktoren, die den Wert Ihrer Immobilie beeinflussen. Nehmen Sie sich Zeit und finden Sie es heraus, indem Sie alle verschiedenen Faktoren analysieren. Was den Wert betrifft, so bezieht sich dieser nicht nur auf den Kaufpreis, sondern auch auf andere Faktoren, die die Immobilie wertvoller machen. Dazu gehören zum Beispiel die Lage, die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder Sehenswürdigkeiten, das Alter der Immobilie oder ob es sich vielleicht um einen Neubau handelt, das Potenzial und die Verbesserungsmöglichkeiten, die Kriminalitätsrate (die Sie ebenfalls im Auge behalten müssen) und so weiter.

Nachdem Sie die verschiedenen Kaufoptionen verglichen und analysiert haben, können Sie schon einmal das Gefühl dafür erlangen, was teuer oder billig ist. Vergleichen Sie die Preisvorstellungen immer mit ähnlichen Häusern in der Gegend und treffen Sie dann eine Entscheidung. Darüber hinaus können Sie einen Rechner für Ferien Vermietungseinkünfte als zusätzliche Hilfe benutzen

5. Sie konsultieren nicht vorher einen Experten oder einen Notar

Wenn Sie kein Experte in der Tourismus- und Immobilienbranche sind oder sich nicht sicher sind, wie hoch die Preise in der Gegend sind oder welchen Preis Sie anbieten sollten, sollten Sie sich die Meinung eines Experten sichern. Lassen Sie sich während des gesamten Prozesses begleiten und individuell beraten. Wer sich mit der Materie auskennt, kann sicherstellen, dass kein noch so kleiner Aspekt übersehen wird. Zudem wird Ihnen ein Finanz- oder Immobilienexperte auch bei den Verhandlungen helfen und Ihnen sagen, was Sie verlangen können und inwieweit Sie Gegenangebote machen können.

Auf der anderen Seite ist ein Notar ein weiterer Experte, auf den Sie sich verlassen sollten, um später unangenehme rechtliche Überraschungen zu vermeiden. Dabei sollten Sie bedenken, dass die Investition in eine Zweitwohnung zu touristischen Zwecken nicht dasselbe ist wie der Kauf einer Erstwohnung.

6. Sie folgen Ihrem Gefühl und vergessen die Zahlen

Viele Hausbesitzer verlieben sich in eine Immobilie oder ein bestimmtes Gebiet und vergessen dabei, was es kosten wird. Was nützt es, das größte Haus in der Straße zu kaufen, wenn man in ein paar Jahren das Geschäft wieder schließen muss? Stattdessen sollten Sie sich im Vorfeld vergewissern, dass Sie bei der Investition in Ferienimmobilien die richtige Entscheidung für die Zukunft treffen.

Aber das ist nicht nur bei dieser Art von Investitionen der Fall; machen Sie nicht den Fehler, irrational zu investieren. Seien Sie mutig und erkennen Sie Ihre Möglichkeiten und Grenzen. Und machen Sie das Beste aus dem, was Sie sich leisten können. Gehen Sie keine unnötigen Risiken ein, die Sie am Ende viel Geld kosten können.

7. Wie Sie eine Immobilie entfernt vom eigenen Wohnort verwalten

Viele Immobilieneigentümer entscheiden sich dafür, in einem Gebiet in der Nähe ihres Wohnorts zu investieren, auch wenn dort weniger Nachfrage herrscht und weniger Touristen buchen. Das kann jedoch ein großer Fehler sein!

lohnt sich eine ferienwohnung als kapitalanlage

Heutzutage ist es absolut möglich eine Immobilie aus der Ferne zu verwalten und dennoch erfolgreich zu sein – viele Immobilienverwalter tun dies bereits! Mit automatisierten Check-Ins, wie z. B. WIFI-Türschlössern und anderen Lösungen oder Tools auf dem Markt müssen Sie nicht persönlich anwesend sein, um in dieses Geschäft einsteigen zu können. Auf diese Weise können Sie in eine Immobilie in einem Gebiet investieren, das mehr Interesse erzeugt und mehr potenzielle Gewinne verspricht. Nicht nur im nächsten Bundesland – es könnte sogar im Ausland sein! Idealerweise lassen Sie sich dann von einem erfahrenen Verwalter vor Ort unterstützen.

8. Sie denken, Sie müssen in der Nebensaison kaufen

Wenn Sie erwägen ein Haus zu kaufen, um es anschließend in ein Ferienhaus umzuwandeln, denken Sie vielleicht, dass es eine gute Idee ist, die entsprechende Immobilie in der Nebensaison zu kaufen, um sie rechtzeitig zur Hochsaison bezugsfertig zu haben. Das ist zwar sinnvoll, aber es ist auch wichtig, eine Vorstellung davon zu haben, was die Hochsaison in dem Gebiet, in das Sie investieren möchten, mit sich bringt. Renovieren sie ihre ferienwohnung oder mietwohnung

Wenn Sie während der Hochsaison recherchieren und kaufen, können Sie besser einschätzen, was Ihre Ferienunterkunft einbringen kann. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit bereits vor Geschäftsbeginn eine klare Kalkulation durchzuführen und die Investitionsrendite einzuschätzen. Außerdem können Sie die Konkurrenz in der Gegend beobachten und sehen wie groß die Nachfrage für Ferienimmobilien tatsächlich ist.

Natürlich sind die acht oben genannten Fehler nicht alles, was bei der Investition in Ferienimmobilien oder bei einer Ferienwohnung als Kapitalanlage schiefgehen kann. Weitere häufig begangene Fehler in diesem Bereich sind das Versäumen des Abschlusses einer spezifischen Versicherung oder die erfolgreiche Vermarktung der Immobilie an die richtige Zielgruppe. Nehmen Sie sich daher besonders zu Beginn ausreichend Zeit sich den Markt und Ihre Mitbewerber genauestens anzusehen. Überlegen Sie sich eine Strategie, wie Sie Ihre Ferienimmobilie am besten vermarkten können und nehmen Sie Hilfe an, um möglichst schnell erfolgreich Ihr Ferienvermietungsgeschäft zu starten.

Sollten Sie 2022 in Ferienimmobilien investieren

Der Markt der Ferienimmobilien boomt! Das hat sich auch 2022 nicht geändert. Wer nun auf diesen Trend aufspringen möchte und sich sein eigenes Ferienvermietungsgeschäft aufbauen möchte, sollte dennoch die oben genannten Aspekte berücksichtigen. Derweil eine Ferienwohnung durchaus ein rentables Geschäft darstellen kann, sollten Sie Chancen und Risiken gegeneinander abwägen. Informieren Sie sich genau wie hoch Ihre Investition sein kann, ohne finanzielle Engpässe zu riskieren. Lassen Sie sich beraten wo eine Investition in Ferienimmobilien besonders rentabel ist und überlegen Sie sich genau mit welcher Ausstattung Sie welche Zielgruppe erfolgreich ansprechen und so Ihr Ferienvermietungsgeschäft erfolgreich vorantreiben können.

Wir hoffen, dass Sie mit dem obigen Artikel einen besseren Überblick über die grundlegenden Faktoren bekommen haben, die Sie bei einer Investition in eine Ferienimmobilie als Kapitalanlage bedenken sollten. Falls Sie in Betracht ziehen in eine FeWo zu investieren, so raten wir Ihnen in jedem Fall sich auch mindestens eine Expertenmeinung einzuholen. Wenden Sie sich dafür am besten an ein örtliches Immobilien-Maklerbüro oder an einen erfahrenen Notar.

Um Ihnen auch die nächsten Schritte zu erleichtern und Fehltritte zu vermeiden, können Sie sich außerdem hier unser kostenloses Handbuch herunterladen!


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  1. Wir überlegen uns gerade, eine Ferienwohnung zu kaufen, aber lohnt es sich denn? Natürlich ist es uns wichtig, dass wir die Wohnung auch vermieten können. Ich denke auch, dass die Lange besonders wichtig ist. Wenn die Wohnung direkt am Meer ist, gibt es mehr Interesse.

  2. Gut zu wissen, dass eine Investition in eine Ferienwohnung immer noch lukrativ sein kann. Vielen Dank für die Hinweise zu Kosten, wie die Kosten für Abwicklung von Kaufverträgen und Steuern. Ich werde vorher auf jeden Fall die Kreditaufnahme und Tilgung berechnen. https://www.notariat-linz.com/

  3. Vielen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, diesen Artikel zum Thema Vermietung von Immobilien mit uns zu teilen. Ich denke, ich kann mit bestimmten Dingen einverstanden sein. Ich werde sie noch einmal überdenken.

  4. Hui das sind ja einige Kosten, die auf einem zukommen. Ich dachte immer, es wäre alles einfacher. Man kauft ein Haus, vermietet es und macht damit einen Gewinn. Wohl falsch gedacht. Ich bin froh, euren Artikel rechtzeitig gelesen zu haben.

  5. Gute Auflistung diverser Aspekte die es zu bedenken gibt. Das „schnelle Geld“ und gleichzeitig der immer erreichbare Urlaubsort, geht eben nicht so einfach. Doch wie bei fast Allem, wenn man sich gut vorbereitet und alles abwägt, kann auch so eine Investition gut funktionieren. Am besten aber ist es, wenn man es sich leisten kann auch ohne auf die Mieten angewiesen zu sein. Aber das ist eben die Minderheit der Bevölkerung 😊 LG

  6. Danke für diesen informativen Artikel. Eine Frage: ist hiermit „raten Experten nicht mehr als das 20-Fache der Jahresmiete für die Anlage zu zahlen“ die Bruttojahresmiete gemeint (davon sind also die genannten anfallenden laufenden und Anschaffungskosten Kosten und die Verbrauchskosten während der Vermietung, etc. abzuziehen) oder sind die Nettomieteinnahmen gemeint (als das was bei mir tatsächlich hängen bleibt). Wäre super, wenn Sie das noch spezifizieren könnten. Vielen Dank.

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