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Ihre Ferienwohnung sieht super aus, Ihre Webseite funktioniert einwandfrei, Sie haben die Beschreibungen Ihrer Wohnung aktualisiert und Sie sind alle Punkte auf Ihrer To-Do Liste durch gegangen….Sie sind fast bereit Ihren ersten Gästen die Türen zu öffnen.

Bevor es zur Vermietung kommt, gibt es noch einen wichtigen Punkt zu regeln: Der Ferienwohnungs-Mietvertrag. Ganz egal, ob Ihre Feriengäste nur ein Wochenende oder aber einen ganzen Monat in Ihrer Wohnung verweilen, Sie sollten einen Mietvertrag für jeden Gast, den Sie aufnehmen, abschließen.

Im Folgenden schauen wir uns die wichtigsten Gründe an, warum Sie einen Mietvertrag benötigen und gehen dann die grundlegenden Punkte eines solches Vertrages durch!

Warum brauchen Sie einen Mietvertrag?

Ein Mietvertrag stellt zwischen Gastgeber und Gast klar, was von beiden Seiten erwartet wird und beinhaltet Informationen zu Mietdauer, Mietpreis aber auch Hausregeln und Strafen, falls diese Regeln nicht beachten werden. So wissen beiden ganz genau, worauf sie sich einlassen.

Ein solcher Mietvertrag zeigt sich besonders nützlich, sollte es beim Check-Out Probleme oder Differenzen zwischen Ihnen und Ihren Gästen geben. Sie haben ganz klar in Schriftform festgehalten, welche Regeln es zu beachten gilt und beim Check-Out können Sie diese mit Ihren Gästen durchgehen. Ein Mietvertrag mindert auch das Risiko an unpassende Gäste zu vermieten, sehen Sie es als eine Art Filter an.

EXKLUSIVER BONUS: Lesen Sie bis zum Ende dieses Blog Artikels und laden Sie sich ein Muster eines Ferienwohnungs-Mietvertrages herunter. Diesen Muster-Vertrag können Sie an Ihre Bedürfnisse anpassen und direkt für Ihre nächsten Gäste nutzen.

Was sollte in einem Mietvertrag nicht fehlen?

Bevor Sie den Vertrag aufsetzen sollten Sie mit einem Anwalt Rücksprache halten und sich beraten lassen, um auf gar keinen Fall hierbei einen Fehler zu machen. 

Im Folgenden haben wir ein paar generelle Fragen aufgeschrieben, die in einem FeWo Mietvertrag beantwortet werden sollten. Anhand dieser Fragen können Sie das Grundgerüst des Vertrages aufsetzen und sich mit Ihrem Anwalt absprechen, der die Punkte für Sie dann in einen legal wirksamen Vertrag umwandeln wird.

1. Wer?

Hier geht es um Sie und um Ihre Gäste. Wer vermietet die Wohnung an wen? Nennen Sie hier Ihren vollen Namen und listen Sie alle Gäste auf, die in dem ausgewählten Zeitraum Ihre Wohnung mieten werden.

In diesem Abschnitt sollten Sie auch eine Klausel zur maximalen Mieteranzahl hinzufügen: Wie viele Erwachsene und wie viele Kinder dürfen maximal in Ihrer Ferienwohnung bleiben? In dem seltenen Fall, dass Ihre Gäste auf die Idee kommen sollten eine Party zu schmeiße wird sich dieser Zusatz im Vertrag als sehr hilfreich herausstellen. So können Sie die Partygäste schnell nach Hause schicken.

2. Was?

Über was für eine Ausstattung verfügt Ihre Ferienwohnung? Welche Annehmlichkeiten und in welchem Zustand können Ihre Gäste sie vorfinden? Denken Sie hierbei an Bettwäsche, Handtücher, Betten, die Küchenausstattung oder zum Beispiel die Möbelgarnitur in Ihrem Garten oder auf Ihrer Terrasse…

3. Wann?

In Ihrem FeWo Mietvertrag sollten Sie die An- und Abreisezeit mit Datum und Uhrzeit Ihrer Gäste nennen. Wenn Sie Ihre Wohnung mit einem automatischen Check-In System versehen haben, und es also keiner persönlichen Schlüsselübergabe bedarf, sollten Sie auch daran denken zu erwähnen, ob Sie einen früheren oder späteren Check-In oder Check-Out erlauben.

Hier sollten auch Strafen auftauchen. Worauf sollten Ihre Gäste sich gefasst machen, wenn Sie die Wohnung zu spät verlassen? Besonders wenn Ihre Ferienwohnung häufig ausgebucht ist, ist ein reibungsloser Ablauf unabdingbar.

4. Wo?

Was in keinem Mietvertrag fehlen sollte ist die genaue Angabe der Anschrift und Ortschaft Ihrer Ferienwohnung, denn je nach Gemeinde gibt es verschiedene Regeln zu beachten. Hier wird Ihnen Ihr Anwalt am besten weiterhelfen können.

5. Warum?

Und jetzt kommt ein nicht so schöner Teil: Wann müssten Sie Ihre Gäste dazu auffordern, Ihre Wohnung zu verlassen?

In diesem Abschnitt sollten Sie die Hausregeln aufschreiben. Schreiben Sie dieser klar, in einfacher Sprache auf und erwähnen Sie auch die Konsequenzen, die Gäste erwarten, die diese Regeln missachten. Häufig zu findende Hausregeln sind zum Beispiel: Rauchen in den Wohnräumen, Parties, Haustiere, Parkplätze in der Nachbarschaft, Lautstärke oder Mülltrennung.

6. Wie?

Oder viel eher, wie viel? Zu guter Letzt sollte ein Abschnitt zu den Kosten nicht fehlen. Wie teuer ist eine Nacht? Welche ist die Gesamtsumme, gibt es eine Anzahlung zu leisten, gibt es eine Kaution, fallen Endreinigungs-Kosten oder Kosten für Bettwäsche / Handtücher an? Hier können Sie auch optionale (extra) Services auflisten, die Sie anbieten wie z.B. Catering oder Haustierbetreuung.

Andere Dinge, die Sie mit aufnehmen sollten

7. Betrügerische Buchungen und Stornierung / Aufenthaltsabbruch

Ein Abschnitt zum Thema betrügerische Buchungen hält Gäste mit den falschen Absichten ab, bei Ihnen zu buchen und schützt Sie auch im Falle von Buchungen, die nicht hätten stattfinden sollen (wie z.B. Gäste die Parties schmeißen, Gäste die mit viel mehr Personen als erlaubt anreisen…).

Sie sollten hier einen Absatz einfügen, in dem Sie erklären in welchen Fällen es Ihnen zusteht den Aufenthalt Ihrer Gäste abzubrechen und die Gäste von Ihrem Grundstück zu verweisen.

8. Sauberkeit und Instandhaltung

Legen Sie dar, was Sie von Ihren Gästen erwarten und was diese von Ihnen erwarten können. Wie sauber und ordentlich wird Ihre Wohnung sein und in welchem Zustand erwarten Sie diese zurück zu bekommen? Denken Sie daran, dass Ihre Gäste im Urlaub sind. Sie können sicherlich von ihnen erwarten, die Betten abzuziehen und benutzte Handtücher in die Waschmaschine zu schmeißen aber der Frühlingsputz sollte doch von Ihnen gemacht werden.

Neben den Informationen zur Reinigung der Wohnung können Sie hier auch ein paar Punkte zur Instandhaltung der Wohnung festhalten. Wie sollten Ihre Gäste Sie im Falle von Notfällen kontaktieren?

9. Zugang zum Haus

Auf den ersten Blick mag es seltsam scheinen, aber für dringende Notfälle oder Instandhaltungen müssen Sie sichergehen, dass Sie auch Zugang zu Ihrer Ferienwohnung haben werden. Auch, wenn diese gerade von Gästen bewohnt ist. Stellen Sie klar, wie Sie Ihre Gäste vorab informieren werden und in welchen Fällen, Sie Zutritt zur Ferienwohnung benötigen. Indem Sie dies im Vorfeld besprechen, vermeiden Sie etwaige Probleme später.

10. Haus-spezifische Besonderheiten

Jede Ferienwohnung ist anders – und Ihr FeWo Mietvertrag sollte diese Besonderheiten widerspiegeln. Sie kennen Ihre Wohnung und die Gegend am besten und wissen, ob es weitere wichtige Aspekte zu beachten gibt. Hier könnte es um alles vom lokalen Klima (wie z.B. Infos zu Monsun / Regenzeit, Sturmgefahren) bis zur Ausstattung der Wohnung (für Kinder geeignet, Barrierefreie Wohnung) gehen.


Hier haben Sie die wichtigsten Punkte – Mit dieser ersten Übersicht sollte es ein Kinderspiel sein, Ihre eigenen Regeln aufzustellen und einen Vorschlag für einen FeWo Mietvertrag aufzusetzen.

ACHTUNG: Das sind nur ein paar Ideen für den Anfang. Bevor Sie den Ferienwohnungs-Mietvertrag fertig stellen, sollten Sie einen Anwalt zu Rate ziehen, um sicher zugehen, dass alles in Ordnung ist, dass Sie nichts vergessen haben und dass der Vertrag so den Normen Ihrer Gemeinde, dem Bundesland oder den nationalen Gesetzen entspricht. 

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FeWo Mietvertrag: 10 wichtige Punkte, die nicht fehlen sollten
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