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Beim Festlegen des richtigen Mietpreises für Ihre Ferienwohnungen geht es nicht nur um den anfänglichen Gewinn.

Wenn Sie die optimale Nische in Ihrem jeweiligen Vermietungsmarkt finden, kann Ihnen dies wiederkehrende Gäste einbringen, die Ihre Ferienunterkunft auch wirklich zu schätzen wissen. Sollten Sie Ihren Marktwert allerdings deutlich unterschreiten, lassen Sie sich nicht nur einiges an Einnahmen durch die Lappen gehen.

Sie werden außerdem auch mit größerer Wahrscheinlichkeit die Art von Gästen anlocken, die eventuell Schäden in Ihrer Unterkunft hinterlassen. Falls Sie Ihren Mietpreis dagegen zu hoch ansetzen, riskieren Sie eine hohe Leerstandsquote.

Darüber hinaus laufen Sie auch Gefahr, sich unglückliche Gäste einzuhandeln, die Ihre Ferienwohnung als überteuert empfinden.

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Wie genau lässt sich also herausfinden, nach welchen Mietpreisen Sie fragen können und sollten? Viele erstmalige Eigentümer von Ferienunterkünften unterschätzen die Betriebskosten, die auf sie zukommen und haben hinsichtlich des potenziellen Gewinns etwas zu optimistische Vorstellungen.

Verlassen Sie sich also nicht allein auf eine Pi-Mal-Daumen-Schätzung anhand des Ferienhauses eine Straße weiter. Stattdessen können Sie die folgenden Tipps nutzen, um Ihre Mietpreise auf Grundlage von diesen vier Schwerpunkten festzulegen.

1. Erstellen Sie eine Liste Ihrer Ausgaben

Es lässt sich leicht eine Tabelle zu Ihren Hypotheken, Nebenkosten und Steuern aufstellen. Vergessen Sie jedoch nicht, auch Reinigungsdienste, Notfallreparaturen und Gartengestaltung in Ihrer Kostenübersicht mit einzuberechnen.

Sie sollten sich auch überlegen, wie Sie große, zeitweise auftretende Instandhaltungskosten finanzieren werden; wie z. B. das Ersetzen größerer Haushaltsgeräte, einen neuen Außenanstrich oder eine Dachreparatur.

Auch Einrichtungsgegenstände können einen Großteil der Fixkosten für Ihre Ferienwohnung ausmachen. Komfortable Matratzen, Bettwäsche, Möbel, Kochutensilien und kleinere Haushaltsgerätschaften sind die Grundlage ein jeder Ferienunterkunft.

Um trotzdem im Rahmen Ihres Budgets zu bleiben, scheuen Sie sich nicht, für teure Anschaffungen auch örtliche Auktionen und Versteigerungen von Gebrauchtmöbeln zu besuchen.

2. Recherchieren Sie die Mietpreise in Ihrer Umgebung

Durchkämmen Sie das Internet, Zeitungen und Immobilienangebote, um sich einen klaren Überblick vom Vermietungsmarkt in Ihrer Wohngegend zu verschaffen. Achten Sie beim Anschauen der Angebote vor allem auf die Annehmlichkeiten, den Standort und weitere entscheidende Merkmale der einzelnen Immobilien.

Ein zusätzliches Schlafzimmer oder Meerblick kann nämlich einen Unterschied von einigen Hundert Euro mehr pro Woche bedeuten. Je mehr vergleichbare Mietobjekte Sie finden, desto besser können Sie einschätzen, in welcher Preisklasse Sie Ihre Ferienwohnung im Markt einstufen sollten.

Ganz einfach geht das auch auf Buchungsportalen, wo Sie mithilfe von Suchfiltern durch ein paar Klicks die Inserate von ähnlichen Ferienunterkünften vergleichen können.

3. Berücksichtigen Sie die Hauptsaison

Viele Ferienhäuser haben eine Hauptsaison. Es ist nicht unüblich, während dieser Zeit mindestens die Kosten einer monatlichen Hypothekenzahlung als wöchentlichen Mietpreis zu berechnen.

Doch selbst wenn Sie diesen Betrag als Mietpreis festlegen, sind, laut der Autorin von „How to Rent Vacation Properties by Owner“, Christine Hrib Karpinski, immer noch mindestens 15 bis 18 Wochen Belegungszeit nötig, um Gewinn zu machen.

Eigentümer von Ferienunterkünften können außerdem reduzierte Mietpreise für die Monate vor und nach der Hauptsaison anbieten, um den Gewinn zu steigern. Auf Föhr z. B. geht die Hauptsaison von Ende Juni bis Anfang September. Dementsprechend sollten reduzierte  Mietpreise ab Ende Mai und Mitte September in Kraft treten.

Natürlich können einige Ferienwohnungen auch ganzjährig vermietet werden. Großstädte wie Berlin und München locken jede Woche neue Touristenströme an. Aber auch hier sollten Sie trotzdem Ihre Mietpreise anpassen, um Hochbetriebszeiten zu berücksichtigen.

Zu diesem Zweck können Sie sich einen Kalender vom Tourismusbüro vor Ort besorgen, in dem örtliche Ereignisse, Konzerte und Festivals aufgeführt sind, die die Leerstandsquote in Ihrer Region beeinflussen könnten.

4. Planen Sie eine angemessene Leerstandsquote ein

Selbst in Gegenden mit hoher Nachfrage ist es schwer 100 % Auslastung zu erreichen. Laut Forbes berechnen Kreditgeber eine Leerstandsquote von 25 %, beim Kauf einer zu Vermietungszwecken genutzten Ferienunterkunft.

Natürlich gelten die Leerstandsquoten nur für den Zeitraum, in dem Sie auch reell mit der Vermietung Ihrer Unterkunft rechnen können. Für eine Sommerferienunterkunft, bei der die Mietsaison vielleicht nur 18 Wochen dauert, ist es beispielsweise ratsam, ungefähr fünf Wochen Leerstand einzuplanen.

Nun haben Sie hoffentlich ein klareres Bild davon, woran Sie Ihren Mietpreis festmachen sollten und wie Sie sich besser auf dem Vermietungsmarkt von Ferienunterkünften orientieren können. Wenn Sie genügend Zeit für Recherche aufwenden, können Sie Ihren Mietpreis genau dementsprechend einzustufen. Haben Sie aber auch keine Bedenken, ihn anzupassen, um schwankende Nebenkosten oder Servicegebühren zu decken.

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