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Praxis Tipps: Wie vermiete ich eine Ferienwohnung?

Praxis Tipps: Wie vermiete ich eine Ferienwohnung?

Haben Sie zusätzlichen Raum zur Verfügung, der sinnvoll genutzt werden soll? Dann können Sie diesen unter Umständen als Ferienwohnung vermieten und spielerisch Ihre Haushaltskasse aufbessern. Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihre Wohnung als Ferienwohnung zu vermieten, gibt es jedoch einige Dinge, die Sie beachten sollten, um Fettnäpfchen oder sogar rechtliche Probleme zu vermeiden. 

Wer eine Ferienwohnung anbieten möchte, steht zunächst einmal vor einer organisatorischen Herausforderung. Denn neben dem Einrichten und Ausstatten der jeweiligen Wohnung, muss das Objekt der Begierde natürlich auch beworben werden. Zudem fallen in Deutschland diverse bürokratische Aufgaben an. Und auch Fragen, ob ein Gewerbe angemeldet werden muss, wenn Sie eine Ferienwohnung anbieten, muss geklärt werden. 


Derweil eine kurzfristige Ferienvermietung nicht selten lukrativer sein kann als die langfristige Vermietung an gleichbleibende Mieter, scheint der Aufwand zu Beginn ziemlich groß: Ausstattung, Rechtliches, Marketing und Werbung, sowie das Beantworten von möglichen Buchungsanfragen oder das Empfangen der Gäste fordert seine Zeit. Zusätzlich kommt es oft auch darauf an ob Sie die Ferienwohnung privat oder gewerblich vermieten.

Kaum eine Privatperson ist in all diesen Bereichen Experte und kennt sich im Detail aus. Und gerade dieses mangelnde Wissen und die fehlende Erfahrung beim Ferienhaus vermieten, schrecken viele ab. So scheuen sich Personen nicht selten davor eine perfekt geeignete Wohnung zu vermieten. Damit Sie sich auch als Neuling auf diesem Gebiet nicht die Chance entgehen lassen müssen eine Ferienwohnung zu vermieten, haben wir in diesem Beitrag eine Übersicht darüber erstellt, was Sie bei einer privaten Vermietung berücksichtigen sollten.

Besonderheiten der Ferienvermietung

Bevor es tatsächlich losgehen kann, sollten einige Dinge geklärt werden. Zunächst einmal kommt es nämlich darauf an, ob Sie selbst Eigentümer, der zu vermieteten Wohnung sind oder lediglich selbst mieten. Denn wer seine Mietwohnung untervermieten möchte, braucht laut § 540 BGB die Zustimmung des Eigentümers. Dabei reicht es nicht aus eine generelle, einmalige Erlaubnis erhalten zu haben.

Vielmehr benötigen Sie eine ausdrückliche Genehmigung Ihres Vermieters für eine wiederholte, vorübergehende Untervermietung. Sollten Sie diese nicht eingeholt haben, ist Ihr Vermieter rechtlich dazu befugt Sie abzumahnen und Ihnen bei fortlaufender Untervermietung fristlos Ihre Wohnung zu kündigen.

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Weiter sollten Sie beachten, dass es in vielen deutschen Städten illegal ist, die eigene Wohnung über Airbnb oder ähnliche Mietportale zu vermieten. Städte wie Berlin, Hamburg oder München gehen bereits mit Zweckentfremdungsverboten gegen die vorübergehende Privatvermietung vor und verbieten diese komplett oder lassen sie nur noch unter bestimmten Voraussetzungen zu. Dies kommt insbesondere der Hotellerie zu Gute und soll einen Vorteil gegenüber denjenigen vermeiden, die eine Ferienwohnung privat vermieten oder eine Ferienwohnung im eigenen Haus anbieten, ohne ein Gewerbe angemeldet zu haben.

Hierbei ist jedoch zu beachten, dass Sie theoretisch dennoch eine Ferienwohnung anbieten können, wenn Sie ein Zimmer anbieten, das weniger als 50 % der gesamten Wohnfläche ausmacht. In diesem Fall sind Sie von der oben genannten Regel nicht betroffen. Stellen Sie in dieser Situation aber unbedingt sicher, dass die Vermietung Ihrer Wohnung oder Ihres Zimmers rechtmäßig erfolgt. Bei einer Missachtung dieses Verbots müssen Sie nämlich mit saftigen Strafen rechnen.

Um Zweifel bereits im Vorfeld auszuräumen, lohnt es sich sich fachkundig beraten zu lassen. Eine gute Anlaufstelle hierfür ist beispielsweise die Touristeninformation vor Ort. Zudem haben Sie über die Touristeninformation die Chance mögliche Interessenten für Ihre Ferienwohnung zu finden, denn viele Gemeinden und Gegenden sammeln Vermieter zentral und vermitteln zwischen Ihnen und den Gästen. Außerdem erhalten Sie hier meist detaillierte Informationen und Hinweise zu dem, was Vermieter vor Ort beachten müssen, wenn sie eine Ferienwohnung anbieten.

Privat oder gewerblich?

Wie nicht anders zu erwarten sind auch diverse Aspekte der Vermietung privater Ferienwohnungen in Deutschland rechtlich geregelt. Wer eine Wohnung als Ferienwohnung vermieten will, sollte daher zunächst zwischen privater und gewerblicher Vermietung, Vermietung als Ferienunterkunft oder zum langfristigen Wohnen, etc. unterscheiden.

Gerade wenn Sie eine Ferienwohnung vermieten möchten, gibt es diverse Dinge zu beachten. So benötigen Sie beispielsweise auch für Urlauber, denen Sie nur kurz Ihre Ferienwohnung anbieten einen entsprechenden Mietvertrag. Wer zudem pro Jahr mehr als 17.500 Euro mit der Vermietung Ferienwohnung einnimmt, muss nicht nur zwingend ein Gewerbe anmelden, sondern auch eine Gewerbesteuer abführen. 

Privat oder gewerblich

Bevor Sie aber diesen Schritt unternehmen, müssen Sie mit dem lokalen Bauamt klären, ob Ihre Immobilie die nötigen Kriterien erfüllt, um sie als Ferienwohnung zu vermieten. Unter Umständen sind zunächst Umbauten oder Anpassungen der Räumlichkeiten notwendig. 

Klären Sie also zunächst, ob Sie für Ihre Ferienwohnung entsprechend Ihrer Mieteinnahmen, der Art der Vermietung und der angebotenen Dienstleistung Gewerbe anmelden müssen. Auch wenn die Unterscheidung oft nicht einfach ist, gibt es einige Eigenschaften, die eher ein Gewerbe definieren.

Wenn Sie beispielsweise mit gewinnerzielender Absicht vermieten, dann ist es wahrscheinlich, dass die Vermietung Ferienwohnung als Gewerbe eingestuft wird. Das ist auch der Fall, wenn Ihre Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung die Jahresgrenze von 17.500 € überschreiten. Oder wenn Sie Angestellte beschäftigen. Auch dann gilt Ihr Vermietungsgeschäft nicht mehr als privat.

Wie vermiete ich eine Ferienwohnung – Welche Unterschiede gibt es?

Zunächst einmal gilt, wer leeren Raum zur Verfügung hat, kann im Allgemeinen vermieten. Hierbei sollten aber besonders lokale Gesetzgebungen und Bestimmungen berücksichtigt werden, um keinerlei Probleme zu erhalten, wenn Sie eine Ferienwohnung privat vermieten. 

Wenn ein Gewerbe vorliegt, fällt die Vermietung in der Regel unter das Reiseverkehrsrecht. Solange Sie Ihre Ferienwohnung privat vermieten gilt allerdings das Mietrecht. In beiden Fällen fällt grundsätzlich die Einkommensteuer an. Wenn Sie jedoch gewerblich vermieten, müssen Sie außerdem zusätzliche Steuern, wie z.B. die Gewerbesteuer, berücksichtigen. 

Auch das Thema Mietkaution ist unterschiedlich geregelt. So gilt für die private Vermietung, dass eine Kaution maximal der dreifachen Monatsmiete entsprechen darf. Im Gegensatz dazu gibt es im Gewerbemietrecht keine Obergrenze.

Und auch in Bezug auf Versicherungen gibt es Unterschiede. So gilt für private Vermieter zwar keine Versicherungspflicht, allerdings lohnt es sich häufig zumindest eine Gebäude-, Hausrats- oder Haftpflichtversicherung abzuschließen, um sich und die Ferienwohnung entsprechend abzusichern.

Grundsätzlich ist es ratsam einen Experten hinzuzuziehen. Denn anstelle einfach eine Ferienwohnung zu vermieten und wohlmöglich wichtige Aspekte zu übersehen und sich strafbar zu machen, lohnt es sich einmal für eine professionelle Beratung zu zahlen. Mit der richtigen Information umgehen Sie nicht nur Bußgelder und Strafen, sondern können das beste aus Ihren zu vermietenden Räumlichkeiten machen. 

Das private Vermieten von Ferienwohnungen fällt im Regelfall in den Fachbereich von Anwälten, die sich auf Mietrecht oder Immobilien spezialisiert haben. Zögern Sie daher nicht einen professionellen Berater zu kontaktieren und lassen Sie sich einen entsprechenden Kostenvoranschlag erstellen.

Voraussetzungen für die Vermietung einer Immobilie als Ferienunterkunft

Das Wohnraumschutzgesetz lässt keinen Raum für Spekulationen. Hier ist geregelt, ob und wenn ja, welche Räumlichkeiten an Urlauber vermietet werden dürfen. Denn nur wer ein Ferienhaus vermieten möchte, ist nicht automatisch auch dazu befugt. Meist ist eine Genehmigung nötig, die wiederum erst nach der Erfüllung diverser Kriterien ausgestellt wird. 

Auf der sicheren Seite ist derweil derjenige, der eine klare Grenze zwischen dem alltäglichen Wohnraum und dem Bereich zieht, der als Ferienwohnung zu vermieten ist. Detaillierte Informationen, die Sie in diesem Fall berücksichtigen müssen, erhalten Sie jeweils vom lokalen Bau- oder Gewerbeamt Ihres Wohnsitzes. 

Allgemeine Voraussetzungen, die erfüllt sein sollten, um eine Ferienwohnung vermieten zu können, sind zum Einen eine touristisch interessante Lage wie in Kurorten, am Meer oder anderen Orten, die für Urlauber relevant sein könnten. 

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Darüber hinaus sollte auch eine Ferienwohnung im eigenen Haus all den Komfort bieten, den Gäste erwarten. Hierzu gehören neben Möbeln, Bettwäsche und Handtüchern selbstverständlich auch Küchenutensilien & Co. Eben all das, was benötigt wird, um anzukommen und genießen zu können.

Extras, die mit Sicherheit einen Mehrwert schaffen, wenn Sie eine Wohnung als Ferienwohnung vermieten, sind günstig gelegene Einkaufsmöglichkeiten, gute Verkehrsanbindungen, die Nähe zu Sehenswürdigkeiten oder Attraktionen, sowie Parkgelegenheiten direkt vor der Tür.

Agentur oder eigenständige Verwaltung – was lohnt sich eher?

Sind alle Formalitäten geklärt, die nötigen Genehmigungen liegen vor und die Ferienwohnung lädt zum Entspannen und Genießen ein, stellt sich nicht selten die Frage, ob sich das Beauftragen einer Agentur lohnt oder Sie die Vermietung Ferienwohnung selbst übernehmen. 

Manchmal ist das eigentliche Vermieten auch bei einer wunderschönen Ferienwohnung in traumhafter Lage schwierig – und zeitaufwändig. Denn Sie müssen Ihre Ferienwohnung anbieten, bewerben, Kundenfragen beantworten, Gäste empfangen, die Ferienwohnung reinigen und und und. Langeweile kommt dabei nicht auf. 

Und derweil Ihr Geschäft während der Hochsaison im Idealfall wie von selbst zu laufen scheint, ist da ja auch noch die Nebensaison. Flauten drohen und Ihre Ferienwohnung steht gegebenenfalls wochen- oder sogar monatelang leer. 

Wer seine Ferienwohnung beim Touristikbüro am eigenen Wohnsitz listet, erhält unterdessen Unterstützung. Mögliche Gäste werden immer wieder vermittelt. Aber auch eine professionelle Immobilienagentur kann Wunder wirken, sodass Sie erfolgreich ein Ferienhaus vermieten oder eine Ferienwohnung anbieten können. 

Dieser Service ist natürlich mit Kosten (Provisionen) verbunden. Doch unterm Strich rechnen sich diese Abgaben. Denn Sie stehen vor einer ausgebuchten Ferienwohnung und wesentlich weniger Stress. Ob Sie sich für eine Agentur entscheiden oder Ihre Ferienwohnung privat vermieten möchten, ist dabei allerdings eine individuelle Entscheidung bei der Faktoren wie Zeit, Musse und Know-How eine nicht geringfügige Rolle spielen.

Ferienwohnung vermieten, was beachten? – So beginnen Sie mit der privaten Vermietung

Wenn Sie sich dafür entscheiden Ihre Ferienunterkunft privat zu vermieten, beginnt das eigentliche Abenteuer “ Ferienhaus vermieten”. Welche Schritte nötig sind, damit Sie Gäste bei sich in einer Ferienwohnung im eigenen Haus oder einen separaten Wohnung aufnehmen können, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

1. Fangen Sie an zu planen

Damit Ihre Vermietung Ferienwohnung kein Luftschloss bleibt, empfiehlt es sich möglichst früh mit der Planung zu beginnen. Was stellen Sie sich vor? Wen möchten Sie erreichen? Mit welchen Kosten ist Ihre Idee verbunden? Und wie können Sie diese Ziele in die Tat umsetzen? Diese und weitere Fragen bilden das Grundgerüst für einen ausgepfeilten Business Plan, um Ihre Wohnung als Ferienwohnung vermieten zu können.

Wie Sie eine Ferienwohnung privat vermieten

2. Legen Sie Ihre Zielgruppen fest

Egal was Sie auch verkaufen oder anbieten, die goldene Regel lautet immer: Kennen Sie Ihre Zielgruppe. Überlegen Sie sich also welche Art von Reisenden Sie bei sich aufnehmen möchten. Je nach Größe und Lage Ihrer Ferienwohnung ziehen Sie womöglich eher Geschäftsreisende, Paare oder Familien an.

An der Nordsee oder im Schwarzwald, wo es viele Touristen gibt, lässt sich zwischen Gegenden unterscheiden, die vor allem für Familien mit kleinen Kindern attraktiv sind und solchen, die sich speziell an Rentner richten.

Großstädte wie Berlin oder Hamburg sprechen dagegen viele junge Touristen an, die vielleicht eher für einen Kurzurlaub da sind. Sie haben ganz andere Ansprüche an die Ausstattung einer Wohnung. Wieder andere Gegenden zählen als Geheimtipps oder können durch ein besonderes Angebot von Ihnen sogar dazu gemacht werden.

Wenn Sie wissen, wen genau Sie einladen wollen, können Sie auch alles Weitere darauf ausrichten, daran anpassen und somit größere Erfolge erzielen.

Womöglich möchten Sie aber auch nur gelegentlich an Ihre Freunde und Bekannte vermieten, was die Sache natürlich vereinfacht.

3. Bieten Sie die richtige Ausstattung

Eine gewisse Ausstattung gehört zur Ferienwohnung dazu – neben den offensichtlichen Elementen, wie einem Bett und einem Bad mit Dusche, können Sie mit einigen einfachen Extras noch mehr Punkte bei möglichen Mietern sammeln. Das fängt bei der festen Ausstattung der Wohnung an: Eine Küche mit Kochnische ist heutzutage für viele bereits Grundvoraussetzung. Gehört auch noch ein Backofen dazu, ist das ein weiterer Bonus.

Bettwäsche und Handtücher zur Verfügung zu stellen, bedeutet zwar mehr Arbeit für Sie aber eine wesentlich bequemere Art zu Reisen für Ihre Gäste. Auch Anschaffungen wie ein einfacher Föhn oder Strandtücher sind günstige aber wertvolle Extras.

Aber auch ein Internetanschluss und WLAN in der Wohnung sind für viele Gäste mittlerweile ein Muss, während ein Telefon oder Fernseher unwichtiger wird. Denken Sie hierbei daran für Ihre Gäste einen WLAN-Gastzugang einzurichten und das Netzwerk entsprechend abzusichern.

3. Legen Sie Ihre Preise fest

Hier wird es vielleicht schon komplizierter. Wie bestimmen Sie den richtigen Preis für Ihre Wohnung? Wenn Sie mit einem Anwalt oder der Touristeninformation in Ihrer Stadt gesprochen haben, haben Sie vielleicht schon einen Eindruck gewonnen. Sie können auch die Preise Ihrer Konkurrenz online nachsehen und sich daran orientieren: Was kosten vergleichbare Ferienhäuser oder -wohnungen im gleichen Umkreis bei Airbnb, Booking.com, FeWo-direkt und Expedia?

Legen Sie Ihre Preise fest

Wie immer gilt es, das richtige Maß zu treffen: Sind Sie zu teuer, wird niemand Ihre Ferienwohnung buchen. Nageln Sie sich auf einem zu niedrigen Preis fest, macht das einen schlechten Eindruck – und natürlich machen Sie keine Gewinne.

4. Gewinnen Sie neue Gäste

Wenn Sie privat vermieten möchten haben Sie vielleicht schon Kontakte oder Interessenten, wie gute Freunde oder Familie. In diesem Fall kann Ihnen Mundpropaganda dabei helfen weitere Gäste für Ihre Unterkunft zu gewinnen. Aber auch sonst muss Marketing betrieben werden um die Geschäftsreisenden, Familien oder Paare anzusprechen, über welche wir oben gesprochen haben.

Heutzutage kommen Sie um die Online-Präsenz eigentlich gar nicht mehr herum. Deswegen lohnt es sich bei Buchungsplattformen zu inserieren und deren Marketing-Tools zu nutzen. Falls Sie allerdings auf die zusätzlichen Gebühren und Kosten verzichten möchten, können Sie auch Ihre eigenen FeWo Homepage erstellen und darüber Direktbuchungen ohne Kommission erhalten. Denn auch hier gilt, “das Auge isst mit”. Wer also ein überzeugendes Ferienwohnung Homepage Design erreicht, lockt mehr Gäste an.

Egal wofür Sie sich letztendlich entscheiden, es ist unerlässlich, dass Sie Ihre Online-Inserate mit überzeugenden Texten, genauen Beschreibungen und ansprechenden Fotos gestalten.

Behalten Sie dabei aber im Blick, in welchem Maßstab Sie Ihr Marketing betreiben und welche Ausgaben Sie hierdurch haben und wie viel Gäste Sie beherbergen können. Schließlich gilt die Vermietung als gewerblich, sobald Sie bestimmte Einkünfte überschreiten.

5. Locken Sie mögliche Gäste mit einer überzeugenden Beschreibung

Wer einen Urlaub plant, sucht nach dem Besonderen. Ob Abenteuer, Erholung, Familientour oder Singletrip – um aus all den Angeboten hervorzustechen, muss einfach alles stimmen. Neben aussagekräftigen Fotos können Sie hier mit einer überzeugenden Beschreibung Ihrer Ferienwohnung oder Ihres Ferienhauses punkten.

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Verzichten Sie darauf Ausstattung und besondere Merkmale einfach nur trocken aufzulisten und machen Sie einen Aufenthalt in Ihren Räumen stattdessen besonders schmackhaft. Versetzen Sie sich in den Urlauber und laden Sie ihn oder sie zu einem unvergesslichen Urlaub ein. Beschreiben Sie Ihre Ferienwohnung, die Annehmlichkeiten, von denen Ihre Gäste während Ihres Besuchs profitieren, wie auch die diversen Möglichkeiten in der Umgebung.

6. Vorbereitung ist alles

Ist die Wohnung sauber, die Ausstattung komplett und alles wartet nur noch auf die ersten Gäste? Dann sollten Sie spätestens jetzt einige Dinge parat halten. Dazu gehören ohne Frage ein Willkommensschreiben, eine Hausordnung, touristische Informationen zur Umgebung und natürlich Infos zu Internet Passwort, Schlüsselübergabe oder angebotenen Services.

Beachten Sie jedoch, dass auch beim Verfassen der Hausordnung kein Grund besteht trocken und teilnahmslos Regeln herunter zu rattern. Passen Sie den Ton stattdessen an Ihre Ferienwohnung und die gewünschte Zielgruppe an. Liefern Sie nützliche Informationen und heißen Sie Ihre Gäste willkommen.

7. Organisieren Sie Ihre Buchungen

Im nächsten Schritt werden bei Ihnen hoffentlich bald viele Buchungen eingehen. Wenn Sie diese direkt über Ihre Telefonnummer oder E-Mail-Adresse annehmen, haben Sie zwar die volle Kontrolle darüber, welche Buchungen Sie entgegennehmen. Allerdings haben Sie keinen sicheren Nachweis über die Buchung und müssen fast rund um die Uhr erreichbar sein. Wenn eine Anfrage nicht schnell beantwortet wird, sucht sich der Interessent einfach schnell eine andere Unterkunft. Und das einzige das bleibt ist der Wunsch Ihre Ferienwohnung vermieten zu können. Für Abhilfe kann hier ein professionelles Ferienwohnung Buchungssystem sorgen.

Wenn Sie außerdem auf einer Buchungsseite inserieren, lassen sich Reservierungen einfach über die Online-Kalender und Buchungssystem verwalten. Problematisch wird es allerdings schnell, wenn Sie über mehrere Plattformen gleichzeitig Buchungen entgegennehmen. In dem Fall kommt kann es schnell zu Doppelbuchungen kommen. Ein Channel-Manager kann dieses Problem allerdings leicht für Sie lösen.

Sollten Sie Direktbuchungen über Ihre eigene Website entgegennehmen, dann ist es sinnvoll Funktionen wie ein automatisches Reservierungs- und Buchungssystem einzubauen, um Ihr Leben und das Ihrer Gäste zu erleichtern und es ihnen bestenfalls auch gleich zu ermöglichen, Online-Zahlungen vorzunehmen. So läuft der Buchungsprozess auf beiden Seiten ohne überflüssigen Stress ab!

8. Ferienwohnung zu vermieten – los geht´s

Jetzt müssen Sie Ihre Ferienwohnung eigentlich nur noch in Betrieb nehmen. Dazu gehören Schlüsselübergabe, Bereitstellen wichtiger Annehmlichkeiten sowie die Endreinigung.

Dabei ist es besonders wichtig, dass Sie für Ihre Gäste erreichbar sind. Ob bei Problemen, Fragen, für Empfehlungen oder schlichtweg für das Buchen des nächsten Urlaubs, sind Sie die beste Ansprechperson. Wer als Gastgeber präsent ist, sichert sich zudem nicht nur positive Bewertungen, sondern baut sich gleichzeitig einen guten Online-Ruf für die eigene Ferienunterkunft auf.

Wir hoffen wir konnten Ihnen mit diesem Artikel verdeutlichen, worin eine private Vermietung einer Ferienwohnung besteht und welche Aspekte Sie beim Ferienhaus vermieten beachten sollten. In jedem Fall sollten Sie sich von Experten zu rechtlichen Themen beraten lassen oder sich Hilfe von einer professionellen Immobilienagentur holen. Wenn Sie sich in der Anfangsphase befinden und sich unsicher über die notwendige Ausstattung sind, laden Sie sich gerne unser kostenloses Handbuch zum Thema Ferienwohnung vermieten herunter!


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Kommentare anzeigen (4)
  1. Ich bin mit ihnen einer Meinung, dass man immer ein Handtuch und Bettwäsche stellen sollte. Bei meiner letzten längeren Reise hatte ich nicht mal ein Handtuch bei mir, da eigentlich jede Ferienwohnung eines zur Verfügung stellt. Mehraufwand für den Vermieter, der sich aber in Zufriedenheit der Gäste auszahlt.

    1. Vielen Dank für den Kommentar! Es zahlt sich auf jeden Fall aus, als Vermieter auch auf solche Details zu achten und den Gästen entgegenzukommen.

  2. Nicht von jeden Gast erwünscht. Im Hotel ist das so Bettwäsche und Handtücher werden gestellt und sind im Preis enthalten. Viele Gäste wollen ihre eigene Bettwäsche und Handtücher selbst mitbringen um Kosten zu sparen.Ich als Vermieter lasse das zu.Man kann diese Option bestellen.Mein Wäschepaket kostet € 10.00 pro Person und Aufenthalt und Beinhaltet folgendes: Komplette Bettwäsche, Handtücher 1x klein, 1x Badetuch,1x Gästehandtuch,1x Badvorleger pro Wohnung, 1x Geschirrtuch.Ich denke der Preis ist fair.Oder wir müssten Preise nehmen wie ein Hotel. Schönen Urlaub Rolf Rau

  3. Herzlichen Dank für Ihren Artikel zum Thema Kurzzeitwohnen. Es trifft sich gut, denn meine Tochter fragte mich vor Kurzem, was sie vor dem Vermieten ihrer Ferienwohnung beachten sollte. Ein guter Hinweis, dass man sich zunächst überlegen sollte, welche Art von Reisenden man aufnehmen möchte.

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