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Webinar Recap: Wie Sie als FeWo-Inhaber mit Social Media durchstarten
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Webinar Recap: Wie Sie als FeWo-Inhaber mit Social Media durchstarten

68 Millionen Nutzer gibt es auf Social Media in Deutschland und auch Sie sind wahrscheinlich auf irgendeiner Social Media App tätig oder haben zumindest schon einmal etwas von den Social Media Giganten Facebook oder Instagram gehört. Die Sozialen Medien sind aber längst nicht mehr nur etwas für den privaten Gebrauch: Viele Unternehmen nutzen auch vermehrt Social Media und besonders in der Reisebranche häufen sich Empfehlungen von Nutzern zu verschiedenen Reisezielen, Unternehmungen und Ferienwohnungen.

Sollte man nun also auch als Ferienwohnungsvermieter mit Social Media anfangen und wenn ja, wie stellt man das eigentlich an? Diese Frage haben wir uns auch gestellt und dazu ein Webinar am 07. Mai 2024 veranstaltet. Das Thema? Wie Sie als Ferienwohnungsinhaber mit Social Media durchstarten.

Content Spezialistin für den deutschen Markt, Alicia Mensing moderierte das Webinar, in welchem Caroline Petersen von Fewo Coaching zu Gast war. Zusammen guckten sich die beiden die Zielgruppenverteilung der verschiedenen Altersgruppen in den sozialen Medien an, die Vorteile der Portale und die Tipps und Tricks, wenn man mit Instagram anfängt.

Wenn Sie interessiert sind, können Sie hier in diesem Artikel sowohl auf die Aufnahme zugreifen als auch die wichtigsten Informationen einmal zusammengefasst lesen und erfahren, was Sie über Social Media wissen müssen und wie Sie mit Social Media anfangen.

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Webinar-Aufnahme


Wenn Ihnen das Video nicht eingeblendet wird, können Sie hier auch auf das Video über YouTube zugreifen.

Webinar Zusammenfassung

Alicia von Lodgify startete das Webinar, indem Sie den Ablauf erklärte und wer der Veranstalter Lodgify überhaupt ist. In diesem Part wurde ebenfalls darauf eingegangen wie Lodgify Ferienwohnungsinhabern mit kostenlosen Guides zum Thema Online Marketing beispielsweise oder Blogposts zum Thema Marketing helfen kann. Außerdem bietet die Ferienwohnung Software Inhabern auch regelmäßig im Branchenfokus Insights aus der Branche und arbeitet Studien auf.

Der Social Media Markt in Zahlen

Lodgify startete somit auch mit ein paar Zahlen für die Social Media Branche und gab einen groben Überblick über den Werbemarkt. Wenn man sich die Ausgabenaufstellung anguckt, nehmen die digitalen Medien bereits 45% des Werbemarktes ein. Dies entspricht derzeit jährlichen Ausgaben von 16,5 Milliarden Euro. Inkludiert ist hier auch Social Media. Tatsächlich nimmt Social Media mittlerweile schon knapp ein Viertel der digitalen Ausgaben ein. Neben SEO, SEA, Display Banner-Werbung, E-Mail Marketing, usw. spielen die Sozialen Medien nämlich eine immer größere Rolle.

Social Media Werbemarkt

3,8 Milliarden Euro werden in 2024 für Social Media ausgegeben. Für 2028 werden schon ganze 4,5 Milliarden prognostiziert. Das besondere an Social Media ist jedoch, dass dieser Werbekanal noch einen viel größeren Anteil ausmacht, da nicht all die Werbung auf Social Media bezahlt ist und somit die Ausgaben in dieser Übersicht steigert. Vielerlei Werbung ist unterbewusst und wird, wenn Sie relevant und interessant für Nutzer ist, diesen auch ausgespielt, ohne dass Unternemen diese monetär bewerben müssen.

Social Media Trends

Außerdem ist Alicia von Lodgify am Anfang noch auf die Trends eingegangen, die sich auf Social Media in den letzten Jahren entwickelt haben:

  • Interessanter, ansprechender, unterhaltender Content: Bei Social Media trifft man die Nutzer in Ihrer Freizeit an. Damit die Werbung wirkt, sollte Sie nicht plakativ, sondern subtil und interessant für den Nutzer sein.
  • Kurze, vertikale, Video-Inhalte: Video ist das A&O und während querkant vor einen Tagen noch sehr wichtig war (unter anderem durch YouTube) wirken jetzt kurze, knappe Bewegtbildinhalte im Hochkantformat -> optimiert für den Handybildschirm.
  • Persönlichkeit und Engagement: Zeigen Sie Persönlichkeit und interagieren Sie unbedingt mit Gästen und Followern auf Insta. Social Media ist der Kanal auf dem Sie den Nutzern am nächsten sind und lebt von Interaktionen, Kommunikation und Feedback.
  • UGC Content (User-generated-Content): Dieser Trend ist vor allen Dingen was für größere Unternehmen oder Ferienwohnungsinhaber, die ihr Social Media sehr professionell gestalten möchten, jedoch nicht so viel Zeit haben. Hier werden Nutzer dafür bezahlt/entlohnt (bspw. kostenloser Aufenthalt), dass sie Social Media Posts für Sie als Ferienwohnungsinhaber generieren.

Trends Social Media

Kann man Social Media einfach ausprobieren?

Caro fing an sich und Ihren Werdegang vorzustellen und nahm allen FeWo-Inhabern, die gegebenenfalls Respekt vor Social Media haben, die Angst. Mit über 50 fing unser FeWo-Coach an mit Instagram und beruhigend richtete Sie sich an alle Teilnehmer mit den Worten

Man kann bei Social Media nichts kaputt machen”

Social Media braucht besonders am Anfang Zeit und nichts ist endgültig und in Stein gemeißelt. Demnach erklärte Caro auch, dass Social Media nicht die einzige Werbequelle sein sollte, aber in der Kombination mit den klassischen Vermarktungsquellen wie Buchungsportalen, Tourismusbüros, einer Website und der Mund-zu-Mund Propaganda der perfekte Schlüssel zum Erfolg ist.

Welche Social Media Kanäle gibt es?

Doch was ist nun eigentlich Social Media? Wenn man an die Sozialen Medien denkt, wird bei den meisten wohl erstmal Facebook und Instagram im Kopf auftauchen, doch es gibt noch einige weitere Kanäle. Caro stellte im Webinar alle einmal kurz vor:

WhatsApp: Ob man es glaubt oder nicht auch wenn WhatsApp hauptsächlich zum Texten benutzt wird, ist es eigentlich auch ein Social Media Kanal, der der Meta-Gruppe angehört.

Facebook: Dieses Portal ist besonders in den älteren Zielgruppen sehr präsent. Auf Facebook bestehen durch die Möglichkeit zum Teilen von Fotos und Videos und durch zahlreiche Gruppen viele Optionen der Vermarktung – auch für Ferienwohnungsinhaber. Hierbei muss jedoch darauf geachtet werden, dass Facebook-Nutzer zur Zeit mehr und mehr zu anderen Plattformen konvertieren und die Nutzer zunehmend nur noch aus den älteren Generationen sind.

Instagram: Vor ein paar Jahren war Instagram noch ein sehr junges Portal, mittlerweile sind jedoch immer mehr Zielgruppen auf Instagram vertreten. Das Portal ist mit einer Mischung aus Fotos und vertikalem Video-Content stark im Trend und vereint immer mehr Zielgruppen.

TikTok: Das Videoportal ist stark im Kommen, fokussiert sich bisher jedoch hauptsächlich auf die Zielgruppe unter 30. Dennoch ist, was das Thema Viralität angeht, TikTok eine Plattform, die viel Potential bietet und besonders für Reisethemen gut funktionieren kann.

YouTube: ist die älteste und bekannteste Social Media Videoplattform, jedoch nicht unbedingt für Ferienwohnungsinhaber geeignet. Bis auf in dem neuen YouTube Shorts Format, welches TikTok ähnelt, sind die Videos zu lang, um für Vermieter hilfreich zu sein.

Pinterest: Bei Pinterest spalten sich die Geister. Für manche Ferienwohnungsinhaber funktioniert die Plattform sehr gut, berichtet Caro, andere können der App außer Inspiration jedoch nichts abgewinnen. Auf Pinterest befinden sich überwiegend Frauen.

LinkedIn: Auf LinkedIn können sich Personen vor allen Dingen vernetzen, dabei ist die Plattform vorrangig geschäftlich. Somit ist LinkedIn gut geeignet für FeWo-Inhaber, jedoch nicht für den Kontakt zu den Gästen, sondern für das Vernetzen unter Vermietern.

Social Media Kanäle

Die vier beliebtesten Social Media Kanäle aus 2023 sind WhatsApp, Instagram, Facebook  und TikTok.

Instagram ist das neue Google

Eine Kundin von Caro warf folgenden Satz in den Raum “Instagram ist das neue Google” und in den USA hört man ähnliche Statements zu TikTok. Tatsächlich fungieren die Social Media Plattformen mittlerweile auch als Suchportale. Wenn man eine Ferienwohnung sucht, kann man sich diese bildlich viel besser vorstellen als auf Google und hinzu kommen die Empfehlungen, die man auf Social Media automatisch ausgespielt bekommt.

Auf Google muss man direkt nach etwas suchen. Apps wie Instagram und TikTok jedoch spucken einem durch einen Algorithmus mögliche relevante Ergebnisse aus. Somit wird man von Bildern und Videos inspiriert und die Lust auf Urlaub wird geweckt, obwohl man nicht explizit danach gesucht hat.

Webinar Instagram Google

Genau das ist auch was man erreichen sollte, erklärte Caro, während Sie die Vorteile von Instagram für Social Media aufzählte. So kann man auf Instagram gezielter die Zielgruppe ansprechen und dieser Lust auf Urlaub machen. Somit kann man sowohl neue Gäste erreichen, als auch Stammgäste dazu anregen, erneut zu buchen. Hierbei ist Instagram erst einmal für jeden gratis, sprich man kann eine hohe Reichweite erreichen ohne dafür zahlen zu müssen. Denn Instagram Kanäle sind auch ohne eine tatsächliche Website auf Google auffindbar. Somit können Sie sich mehr Sichtbarkeit und hoffentlich auch die ein oder andere Direktbuchung sichern.

Dadurch, dass auch Instagram ein Kommunikationskanal ist, können Sie außerdem mit Ihren Kunden eine persönliche Bindung aufbauen, was dazu führt, dass sich Ihre Gäste direkt viel wohler und willkommener bei Ihnen fühlen.

Wie Branding und Social Media zusammenhängt

Ein wichtiger Teil von Social Media, besonders auch bei Instagram, ist das Branding. In unserem Webinar stellte Caro drei Best-Cases von ihr vor und in allen Beispielen sieht man ein stimmiges Design und eine zusammenpassende Farbwelt. Wieder einmal gilt, nichts ist endgültig und Beiträge können auch gelöscht werden. Ein in sich stimmiges Design sorgt jedoch für Glaubwürdigkeit und bringt Nutzer dazu, länger auf Ihrer Seite zu verharren oder Sie sogar zu abonnieren. Demnach gilt: Machen Sie sich lieber früher als später Gedanken dazu wie Ihre Marke aussehen soll.

Social Media Ferienwohnung Best Cases

Die Top-Tipps für den erfolgreichen Start auf Instagram

Doch was gibt es nun zu beachten, um bei Social Media erfolgreich durchzustarten? Für den durchschnittlichen FeWo-Vermieter ist Instagram die geeignetste App, um mit Social Media anzufangen. Die Zielgruppe ist weder zu jung noch zu alt, die Plattform hat eine hohe Reichweite und weder droht die Plattform auszusterben, noch dass sich der “Hype” um die Plattform legt. Demnach hat Caro Petersen einmal 4 Tipps für alle Ferienwohnungsinhaber erstellt, die mit Instagram anfangen wollen und diese im Webinar geteilt.

1. Einen Business-Account erstellen

Mit einem Business-Account können Sie ein paar extra Funktionen auf Instagram freischalten. So können Sie beispielsweise die Adresse der Ferienwohnung direkt in der Biografie verlinken, eine Website hinzufügen, angeben in welchem Bereich Sie tätig sind (Ferienhausvermietung) und weitere Statistiken und Analysen einsehen.

2. Biografie/Steckbrief für Instagram erstellen

Der Link in der Biografie, sowie weitere Fakten über die Ferienwohnung, ein Profilbild und ein geeigneter SEO-Name für das Konto sind elementar, damit Nutzer sich auf Ihrer Seite zurechtfinden und realisieren, was ihr Instagram-Account eigentlich bewirbt. Somit ist eine passende Instagram Bio das A&O für Direktbuchungen über Instagram.

3. 9 Beiträge veröffentlichen

Instagram lebt von Interaktionen und Aktivität. Wenn Sie anfangen sollten Sie also nicht erst mit einem Beitrag anfangen. Mischen Sie Karusell-Posts, Einzelbeiträge und Reels miteinander, um Kunden, die Ihre Seite besuchen, etwas zum Anschauen zu bieten. So wirkt Ihr Instagram-Konto auch automatisch seriöser.

4. 3 Monate aktiv sein

Wie eben gesagt lebt Instagram von Aktivität und es gilt dranzubleiben. Caro gibt den Tipp: Lieber nur 2-3x die Woche posten, aber dafür konstant bleiben. Es bringt nichts am Anfang alles zu verpulvern und mehrmals am Tag zu posten nur um dann nach einem Monat den Account verdorren zu lassen. Instagram lebt von Aktivität und um Resultate zu sehen, müssen Sie aktiv bleiben und das am besten über einen längeren Zeitraum.

Unser Webinar-Partner: Fewo Coaching

Caroline Petersen – Fewo Coaching

Caroline glänzt mit 30 Jahren Erfahrung in der Tourismusbranche und ist seit 8 Jahren selbst Ferienwohnungsbesitzerin. Bei Fewo Coaching bietet sie Hilfe an egal an welcher Stelle man gerade steht, sei es bei der Idee eine Ferienwohnung zu eröffnen oder ein Rebranding, weil die Zahlen nicht stimmen. Die Mission: Die erfolgreiche Ferienvermietung, indem das volle Potential aus der Ferienwohnung ausgeschöpft wird, für mehr Nachfrage und Umsatz. Mit 50 hat Caro mit Social Media begonnen und weiß somit, was es heißt von Null anzufangen. Neben allgemeinen FeWo Coachings bietet Sie auch Social Media Coachings an und ist somit der perfekte Partner für dieses Webinar gewesen.

Bis zum nächsten Mal

Wir freuen uns sehr über die Teilnahme von jedem einzelnen und hoffen wir konnten ordentlich Input, Tipps und Tricks geben. Über Feedback und Anregungen freuen wir uns und sollte es Fragen geben, stehen wir gerne bereit, um diese zu beantworten. Wir hoffen, dass wir Sie bald beim nächsten Webinar wieder live sehen!


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